Samstag, 23. Mai 2015

Sara Lövestam - Herz aus Jazz

Sara Lövestam hat eine wunderbar warmherzige Geschichte über zwei ungleiche und doch sehr ähnliche Menschen geschrieben. Ein Feelgood-Roman übers Erwachsenwerden und die Liebe zur Musik. 



Steffi ist 15 Jahre alt und lebt in einer schwedischen Kleinstadt. Eigentlich ist ihr Leben ganz in Ordnung - doch sie wird gemobbt. Ohne Grund. Und ohne sich helfen zu können. Ihr einziger Ausweg ist die Flucht in die Musik: Steffi liebt Jazz und spielt selbst leidenschaftlich gern Bassgitarre. Doch auch dadurch wird sie zur Außenseiterin. Als sie eines Tages durch Zufall den über 80-jährigen ehemaligen Jazzmusiker Alvar kennen lernt, scheint Steffis Leben endlich eine Wendung zu nehmen. Doch kann dieser alte Mann Steffi wirklich helfen?

Bei dieser Geschichte wird einem ganz warm ums Herz - und das liegt in erster Linie an den beiden sympathischen Protagonisten Steffi und Alvar. Beide bieten hohes Identifikationspotential und die Dialoge zwischen ihnen wirken sehr authentisch. Die Handlung wird durch Zeitsprünge vorangetrieben: wir erleben Steffi in ihrem durch Schule und Mobbing bedingten Alltag, dann wieder Szenen aus Alvars Jugend im Stockholm der 1940er Jahre. Die Wechsel zwischen diesen beiden unterschiedlichen Zeiten funktionieren mühelos und wurden von der Autorin gut gelöst. Lövestams Schreibstil ist frisch und flüssig, mit einem guten Gespür für die richtige Wortwahl. Beispielsweise hat es mir sehr gefallen, wie die Autorin musikalische Fachbegriffe nutzt, um Steffis Gefühls- und Gedankenwelt zu verdeutlichen. 
"Mit Povel Ramel im MP3-Player macht sie sich auf den Heimweg. Die vertrauten Töne öffnen ihr die andere Welt, und dort ist Karro so unbedeutend wie eine vertrocknete Zierpflanze." (S.12)
Die zitierten Songzeilen von Povel Ramel sind vielleicht der einzige Moment, in dem man dem Text die Übersetzung aus dem Schwedischen anmerkt. Ansonsten macht Übersetzerin Stephanie Elisabeth Baur hier alles richtig. Der Plot ist an manchen Stellen vielleicht vorhersehbar und Lövestam hat sich gegen schillernde Höhepunkte entschieden. Trotzdem liest man sehr gern weiter, auch besonders deshalb, weil sich Steffi im Laufe der Geschichte sehr glaubhaft entwickelt. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass anvisierte Zielgruppe und Buchgestaltung hier nicht ganz Hand in Hand gehen. Für ein Jugendbuch ist das Cover zu erwachsen, für einen Unterhaltungsroman ist die Geschichte vielleicht zu jung.


Eine einfühlsame Geschichte voll warmer Klänge und unheimlich ermutigend. Man möchte am liebsten wieder selbst musizieren. Ein Feelgood-Roman mit leisen Tönen, der einem Nostalgiemomente beschert. Besonders empfehlenswert für Musikliebhaber und Schwedenfans.




Herz aus Jazz

AUTOR Sara Lövestam | GENRE Unterhaltungsroman/Jugendbuch
ERSCHEINUNGSJAHR 2015  | SPRACHE Deutsch (orig. Schwedisch)
VERLAG rowohlt / rororo | SEITEN 336 | FORMAT Taschenbuch
 

9,99 € [D]
9783499269004


Sonntag, 29. März 2015

Laurie Halse Anderson - Wintermädchen


Bücher über Magersucht sind stets polarisierend. Das gilt auch für Wintermädchen. Doch dank Andersons besonderer Sprache hat dieses Jugendbuch noch eine ganz andere Wirkung auf den Leser.

 © The Lines Between



Lia ist 18 Jahre alt. Unauffällig in der Schule, die Eltern geschieden. Den Alltag mit ihrer neuen Stiefmutter Jennifer übersteht sie nur, weil sie Jennifers quirlige Tochter Emma sofort ins Herz geschlossen hat.
Doch Lia hat Magersucht. Und jetzt ist Lias beste Freundin Cassie gestorben.

Lia und Cassie hatten einen Schwur: sie wollten die dünnsten Mädchen der Schule werden. Nun bricht Lias Welt zusammen, Alpträume und Gewissensbisse holen sie ein -  und sie flüchtet sich wieder ins Hungern.


Laurie Halse Anderson stellt Lias Krankheitsverlauf sehr glaubhaft dar, man merkt, dass sie viel in diese Richtung recherchiert hat. Da das Buch in Ich-Perspektive geschrieben ist, steckt man quasi die ganze Zeit in Lias Kopf und kann auf diese Weise als Leser ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen intensiv nachvollziehen. Dies könnte zum Vorwurf führen, dass Wintermädchen bei jungen Leserinnen eine Magersucht triggert. 

Allerdings - und das ist die große Besonderheit dieses Jugendbuches - hat die Autorin durch ihren Schreibstil gleichermaßen eine Distanz zwischen Protagonistin und Leser geschaffen. Der Schreibstil ist grundsätzlich sehr poetisch gehalten und wird durch Details im Layout verstärkt. So sind manchen Wörter im Text durchgestrichen und hinter vielen Lebensmitteln steht die zugehörige Kalorienangabe. Auf diese Weise merkt man als Leser permanent, wie viel Raum die Krankheit in ihrem Leben einnimmt.

Auch Lias Umfeld wurde meiner Meinung nach sehr glaubhaft dargestellt: Ihre Eltern, die in beruflichem Stress versinken und die Probleme ihrer Tochter teilweise nicht wahrhaben wollen, sowie Lias kleine quirlige Stiefschwester Emma, die durch ihre Lebendigkeit und Energie einen deutlichen Kontrast zu Lia darstellt.



Wintermädchen ist ein berührendes und zugleich verstörendes Jugendbuch, welches das schwierige Thema Magersucht sehr authentisch darstellt. Dank der faszinierenden Sprache definitiv einer derjenigen Romane über Krankheiten, welcher einen noch länger gedanklich begleitet.



AUTOR Laurie Halse Anderson | GENRE Jugendbuch
EMPFOHLENES ALTER | 14 - 17 Jahre 
ERSCHEINUNGSJAHR 2010  | SPRACHE Deutsch 
VERLAG Ravensburger Buchverlag| SEITEN 386 | FORMAT Taschenbuch

7,99 € [D]
978-3473584048


Freitag, 27. März 2015

Freitags-Füller #95


Auch wenn die letzten Tage wieder ein bisschen grauer waren, ist der Frühling nun eindeutig zu spüren. Tulpen auf dem Schreibtisch, die Heizung bleibt aus, und das erste Eis wurde bereits letztes Wochenende genossen! - Mango & Mascarpone....hmmm. Nur die Joggingschuhe stehen hier noch unbenutzt herum, aber auch das lässt sich natürlich ganz schnell ändern, nicht wahr?


1. Heute ist ein guter Tag um ins Wochenende zu starten!

2. Ich liebe meine Teetasse mit Blüten darauf. Verrry Britisch!

3. Schade, dass es abends noch immer relativ schnell dunkel wird. Die Tage erscheinen mir so kurz!

4. Am liebsten einen Smoothie, wenn ich einen Snack möchte. 

 5. Gib mir Stift und Papier und ich werde mich den ganzen Tag beschäftigen können.

 6. Über kaum etwas könnte ich herzhaft lachen. Mein Humor ist recht speziell, glaub ich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein paar gute Lesemomente in Herz aus Jazz, morgen habe ich ein Telefonat mit der Omi geplant und Sonntag möchte ich vielleicht mal wieder Laufen gehen!


...der Freitags-Füller stammt von Barbara von SCRAP-IMPULSE


Samstag, 21. März 2015

Heute ist Indiebookday!

Wer sich viel mit Büchern beschäftigt, der weiß, dass es eine Vielzahl von kleinen Verlagen gibt, die mit viel Leidenschaft Bücher machen. Allerdings bekommen viele dieser 'Literaturperlen' nicht die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdienten und gehen auf dem unübersichtlichen Buchmarkt häufig unter. Wie schade, dass wir auf viele inspirierende und besondere Bücher gar nicht aufmerksam werden. Und hier kommt der Indiebookday ins Spiel, der vor zwei Jahren vom mairisch Verlag initiiert wurde!


 
www.karenina-illustration.de


Und was genau soll ich jetzt machen?
Geht heute (21.März) in euren Lieblingsbuchladen und kauft euch ein Buch. Eines, welches vielleicht sowieso schon viel zu lang auf eurer Wunschliste wartet. Einzige Bedingung: Das Buch soll aus einem kleinen bzw. unabhängigen Indie-Verlag stammen. Du bist dir nicht sicher, was genau ein Indie-Verlag ist? Dann schau doch mal bei We Read Indie oder im Blog von Wibke Ladwig vorbei!

Und damit noch mehr Menschen vom Indiebookday und von tollen Indie-Büchern erfahren, postet doch ein Foto eures neuen Buches in den sozialen Netzwerken eurer Wahl. Ganz wichtig: Hashtag #indiebookday nicht vergessen!

Ihr wollt noch mehr Informationen? Dann schaut auf der Website des Indiebookday vorbei.

Auf auf!
Ich werde heute auf jeden Fall in den Buchläden stöbern und hoffe, dass ich den ein oder anderen literarischen Schatz entdecken kann. Am liebsten möchte ich mich spontan entscheiden, aber ich habe mir in den letzten zwei Tagen schon mal ein wenig Inspiration geholt:



Martin Heckmann - Konstantin im Wörterwald 


Selbstbewusstsein · poetische Sprache · Fantasie







Kirsten Fuchs - Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig


Allttagskuriositäten · Tragikkomik · Großstadtleben






Vanessa F. Fogel - Hertzmann's Coffee


Familiengeschichte · jüdisches Ehepaar · Kaffee







NinoHaratischwili - Das achte Leben (Für Brilka)


Familienroman · Weltgeschichte · Emotionalität







Boris Pofalla - Low


Ich-Erzähler · Erwachsen werden · Verlust







Gesa Olkusz - Legenden


Berlin · Beziehungen · Alltagsmagie







Emrah Serbes - Junge Verlierer. Erzählungen.


Erwachsen werden · Gegenwart · Jugendkultur







Emma Chichester Clark - Plumdog: Tagebuch eines Hundes von Welt


Hundeleben · Illustrationen · Alltagsphilosophien






Marvin Ruppert - Ich mag Regen: Traurige Liebesgeschichten aus meinem Leben


Anti-Held · selbstironisch · Kurzgeschichten






Steven Uhly - Königreich der Dämmerung


Nachkriegszeit · Wahrheitssuche · Lebenswandel







Thomas Spitzer - Wir sind glücklich.....


Slam Poetry · Alltagsbeobachtungen · Humor







Linda Lê - Flutwelle


"Ein Tag · Vier Personen · Eine Geschichte · Vier Blickwinkel"





Reprodukt Verlag 

Barbara Yelin - Irmina


1930er · persönliches Glück · Graphic Novel







Edit:
Es sind tatsächlich zwei Bücher aus meiner Vorauswahl geworden.


Ich bin schon sehr gespannt auf beide Bücher und hoffe, dass ich euch zeitnah über sie berichten kann.

Welches Buch habt ihr heute für euch entdeckt? 

Sonntag, 15. März 2015

#serbesfragmente // Sonntagsgedanken



© binooki.com

...ich musste dieses Zitat nur ein einziges Mal lesen und wusste sofort, dass es auf mich zutrifft. Und die Tatsache, dass eine mir fremde Person diese Worte so gewählt hat, zeigt: Ich zu sein ist gar nicht so leicht.

Steh nicht so krumm da.
Frag nicht so blöd.
Benimm dich anständig am Tisch.
Stell dich nicht so an.
Also ich würde das nicht so machen.
Werd' erstmal erwachsen.

Mit diesen Sprüchen fängt es früh an: das ständige Zweifeln an den eigenen Taten. Und daraus entsteht dann eine Projektionsfläche: so will ich werden, so möchte ich handeln, so möchte ich verstanden werden. Man ist jung, man hat Energie, alle Türen stehen offen, alles scheint ist erreichbar.

Und dann kommt diese Wende, plötzlich ist man ein Vierteljahrhundert alt: nicht mehr auf der Suche, aber auch noch nicht angekommen. Man lernt: das Leben braucht Zeit. Und genauso geht es mir derweilen. Ich weiß wo ich stehe, ich weiß wo ich hin will. Aber nun auch diese neue Akzeptanz: gib dir Zeit, es kann nicht alles von jetzt auf gleich funktionieren.

Und der nächste Schritt: Auch diese Zwischen-Existenz zu akzeptieren. Zu wissen, wo man her kommt. Zu wissen, wo man hin will. Aber auch im hier und jetzt zu leben...

Hintergrund dieser Sonntagsgedanken:
Emrah Serbes (*1981) ist türkischer Schriftsteller und hat in seinem jüngsten Erzählband Fragmente Gedanken, Kurz- und Kürzestgeschichten zustammengestellt, die allesamt Momente und Erinnerungen seines Lebens wiederspiegeln. Das Werk ist ab 12. März im binooki Verlag erhältlich.

Noch bis heute läuft die #serbesfragmente Blog-Challenge von binooki, in der Blogger aufgerufen sind, sich ihre eigenen Gedanken zu den Fragmenten von Emrah Serbes zu machen. Aber auch wenn ihr keinen Blogeintrag dazu schreiben möchtet, klickt euch auf jeden Fall durch die bereitgestelle Auswahl an Fragmenten - es sind ein paar tolle Denkanregungen dabei!


Donnerstag, 5. März 2015

Neues Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House


Anfang dieser Woche ist das neue Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House unter www.bloggerportal.de online gegangen. Ich habe mich auf der Seite umgesehen und möchte euch berichten, warum es diese Seite nun gibt und was ihr dort tun könnt.


Screenshot, © bloggerportal.de

Die Zahl der Buchblogs ist in den letzten Jahren immer weiter angestiegen und der Begriff Rezensionsexemplar gehört mittlerweile zum allgemeinen Bloggerjargon. Viele Verlage arbeiten mittlerweile mit Buchbloggern zusammen und auf deren Websiten findet sich immer häufiger ein 'Link für Blogger'.

Die Verlagsgruppe Random House geht nun noch einen Schritt weiter und hat eine eigene Website (Das Bloggerportal) entwickelt, um die Anfragen von Bloggern besser koordinieren zu können. Aus der Info-Mail: 

 Im Bloggerportal können Sie ab heute [2. März] neue Autoren und Bücher/Hörbücher/E-Books entdecken, Rezensionsexemplare anfragen und deren Versandstatus einsehen. Sie erfahren immer das Neueste aus unseren Verlagen, über Veranstaltungen und Lesereisen unserer Autoren und aus den Social Media-Kanälen unserer Verlage.  

Und wie funktioniert das Ganze?
Sofern man sich einen Account zugelegt hat, kann man sein Profil ausfüllen. Hier verlinkt man seinen Blog und eine Beispielrezension und gibt an, welches seine bevorzugten Genres und Verlage sind. Man kann sich aktuelle Bücher zur Rezension vorschlagen lassen oder konkret nach einem Buch suchen, um z.B. dieses anzufordern oder etwa Pressematerialien dazu herunter zu laden.



Screenshot, © bloggerportal.de

Je nach dem wie viele Verlage und Genres man in seinem Profil 'aktiviert' hat, desto mehr verschiedene Buchvorschläge erhält man.

Screenshot, © bloggerportal.de

Und wer kann mitmachen?
Wie der Name schon sagt ist die Website für Buchblogger gedacht - also solche, die entweder Inhaber eines eigenen Blogs oder Youtube-Kanals sind und sich auf diesen Plattformen hauptsächlich mit Büchern beschäftigen.

Was denke ich darüber?
Die Seite ist übersichtlich und ansprechend gestaltet und ich habe mich schnell zurecht gefunden. Der Ablauf ist sehr einfach: auf das entsprechende Buch klicken, Version auswählen (Print / ebook / Hörbuch) und unter 'Bestellstatus' kann man nachschauen, ob die Anfrage schon bearbeitet wurde. Mir gefällt besonders, dass bei angefragten Büchern im Bestellstatus Mailadresse & Foto des entsprechenden Mitarbeiters angezeigt werden. Das macht den Kontakt trotz der Website wieder etwas persönlicher.

Man kann maximal 10 Bücher gleichzeitig anfragen. Das finde ich ehrlich gesagt fast ein wenig viel. Natürlich wird man nicht jedes angefragte Buch bekommen, aber man kann ja dann doch nur ein Buch gleichzeitig lesen...

Wie die Abwicklung der Anfragen funktioniert, wird jetzt der Betrieb zeigen. Ich habe vorgestern ein Buch angefragt, und heute steht im Bestellstatus bereits, dass das Exemplar sich im Versand befindet. Ich bin gespannt!

Wenn ihr noch einen ausführlichen 'Testbericht' durchlesen wollt, kann ich euch den Blogeintrag von Sarah empfehlen.


Das Team des Bloggerportals besteht aus:

Maria Hinz (Online-Marketing), Michael Grodnick (Arvato), Florian Schuhart (Unternehmenskommunikation), Claudia Limmer (Leitung Unternehmenskommunikation), Sebastian Rothfuss (Presse Blanvalet), Irmi Keis (Presse Heyne), Dorothea Rieger (Arvato), Katrin Cinque (Presse Goldmann) und Sebastian Menacher (Presse cbj/cbt).

Sonntag, 22. Februar 2015

16/02/2015 - 22/02/2015




 © The Lines Between

Was war es bloß, das diese Woche den Frühling in meinen Kopf gerufen hat? Noch vor zwei Wochen im Schnee gestanden, erschien alles grüne noch so fern, die Wartezeit so zäh. Und plötzlich ist es, als hätten sich alle mit einem Mal geeinigt, dass das jetzt reicht mit diesem Winter. Digitale Bilderfluten in Pastel, Tulpensträuße vorm Fließband und eine neue Population an Schokoladenhasen.

Und jetzt: Aufbruch und Abschied. Ein letztes Mal gemeinsam eine große Party schmeißen, mit 50 Gästen eine Nacht verbringen, aber auch wissen: morgen früh ist alles ein bisschen anders. Jetzt steht hier ein Zimmer kalt und leer und hohl und meines wird bald folgen. Alles neu macht der Mai März.