Freitag, 19. Dezember 2014

Freitags-Füller #92


Nun ist er also da, der letzte Freitag vor Heiligabend! Die gröbste Arbeit ist erledigt, die ersten Geschenke sind verpackt und jetzt fehlt eigentlich nur der Duft frischer Tannenzweige im Zimmer...es kann losgehen! Seid ihr schon in Weihnachtslaune? Und wann schmückt ihr euern Baum?

Habt einen schönen 4. Advent!


... die Idee für den Freitags-Füller stammt von Barbara von SCRAP-IMPULSE







1.   Von vermeintlichen Rückschlägen kann man im Nachhinein durchaus profitieren.

2.  Meine Einkäufe für die Feiertage sind noch nicht ganz erledigt - den Baum brauchen wir noch...
 
3.  Ja ist denn das wirklich der Winter? Wann lief ich das letzte Mal durch Schnee?

4. Glühwein schmeckt mir bei diesen Temperaturen nicht. Und Fruchtpunsch schmeckt mir sowieso besser!

5.  Eine gesunde Portion Gelassenheit ist oft die Lösung.

6. Was glauben sie, die Kinder, wenn sie jetzt bald vor dem geschmückten Baum stehen? Der Zauber der Weihnacht - ach, wie gern würde ich den noch einmal erleben...

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Kauf unseres Christbaums, morgen habe ich einen schönen Tag mit dem Liebsten geplant und Sonntag möchte ich eventuell doch noch einmal Plätzchen backen!


Dienstag, 16. Dezember 2014

3x3 am Dienstag #41





Beim 3x3 am Dienstag zeige ich euch
neun Alltagsmomente aus den letzten
Tagen.

Habt ihr Lust dabei zu sein? Na dann her mit euren Alltagsmomenten! Das Logo dürft ihr dafür gerne übernehmen. 
Über Verlinkung würde ich mich natürlich freuen!


 © The Lines Between

 mein erster Marc Levy  || recht viel Zeit in Zügen verbracht || beste Kekse der Welt

Kindheitserinnerungen || Bücher nach Farben sortiert || neue Zeitschrift entdeckt

Gute-Laune-Frühstück || Graphic Novels  ♥ || Wellness fürs Immunsystem...


Und euer Alltag so?


Montag, 15. Dezember 2014

Montagsfrage 15/12/2014


Welches war dein liebstes Buch in 2014?




Zugegeben, so ganz habe ich mir noch keine Gedanken gemacht über Jahresrückblicke und Statistiken. Und es gibt mit Sicherheit mehr als ein Buch, welches ich hier nennen können. Es gibt aber nur ein einziges, an welches ich zunächst kaum Erwartungen hatte, welches mich dann aber mit voller Wucht getroffen hat: 

Sarah Kuttner - Wachstumsschmerz


Ich hatte mir das Audiobook aus der Stadtbücherei ausgeliehen - mehr als Zufallsgriff denn als bewusste Entscheidung. Doch je mehr ich in der Story drin war, desto mehr berührte mich die Geschichte von Luise und Flo. (Ganz verdammt ehrlich: mir kommen sogar jetzt beim Schreiben gerade Tränen, obwohl ich die Geschichte schon im August gehört habe...) In 2015 möchte ich mir die Printausgabe zulegen und die Geschichte definitiv noch einmal lesen.

 
 Die Montagsfrage wird aktuell gehostet von Nina // Libromanie.

 
Wachstumsschmerz

AUTOR Sarah Kuttner | GENRE Belletristik
ERSCHEINUNGSJAHR 2011 | SPRACHE Deutsch 
VERLAG Fischer | SEITEN 288 | FORMAT Taschenbuch

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,90
ISBN: 978-3-596-19417-9


Sonntag, 14. Dezember 2014

Christian Zaschke - Little Britain. Notizen von der Insel.



Christian Zaschke ist eigentlich Auslandskorrespondent der Süddeutschen Zeitung mit Sitz in London. Weil man in diesem Job aber nicht nur in einem fremden Land arbeitet, sondern natürlich auch Kontakt zu Kultur und Landleuten hat, so liegt es nicht fern, auch über derartige Begegnungen und landestypische Absonderlichkeiten zu schreiben.

So legte Zaschke im Herbst 2011 - damals noch eher nolens volens und unter dem Titel "Mein Empire" - seine erste SZ-Kolumne über seine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem British Way of Life vor. Und siehe da: seine Kolumne wurde zu einer der "beliebtesten der deutschsprachigen Zeitungslandschaft" (Jakob Rondthaler | der Freitag). Scheinbar haben die Deutschen eine ganz besondere Vorliebe, über undichte Fenster, verspätete Busse, kulinarische Fehltritte und dergleichen zu lesen.

Im Herbst 2014 nun, 3 Jahre der Veröffentlichung der ersten Kolumne, sind Zaschkes beste Anekdoten dieser Zeit bei Goldmann in Buchform erschienen. Hier berichtet Zaschke über das englische Essen ("365 blutige Steaks"), typisches Wetter ("Manche sagen, der Regen sei biblisch") oder Erlebnisse beim Schlange stehen ("Das gute alte Bargeld").

Da ich selbst einige Zeit in England gelebt habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch. Doch leider bin ich etwas zwiegespalten, was meine Beurteilung betrifft.
Zunächst: die optische Gestaltung trifft vollends den Kern der Sache. Die Farben des Covers und die Piktogramme, welche sich auch im Inneren des Buches befinden, machen Lust auf Notizen von der Insel - wie es der Untertitel verrät. "Notizen" ist hierbei (leider) oft wörtlich zu verstehen, denn Zaschkes Stil ist die journalistische Herkunft auch hier anzumerken. An manchen Sätzen hätte man definitiv noch feilen können.



Zu loben ist aber Zaschkes Beobachtungsgabe, seine Liebe für verschrobene Details und die (zwar wenigen) aber doch prägnanten Dialogfetzen. Auch gefällt mir, dass zumindest einzelne Kolumnen lose verknüpft sind. Grundsätzlich hat man sich doch ein paar Gedanken über dieses Buch gemacht, das merkt man: Zaschkes Vorwort bietet einen guten Einstieg in die Kolumnensammlung und Personen-, Orts-, sowie Sachregister bilden einen netten Anhang für den Leser. - Aber definitiv nur nett und nicht informativ, denn wenn man beispielsweise nach "Stonehenge" blättert, so heißt dies noch lange nicht, dass man auch wirklich etwas über Stonehenge erfährt. Zaschkes Stil im Kurzformat: vom Hölzchen aufs Stöckchen und wieder zurück.

 Ich finde es schwierig, dieses Buch gleichermaßen für alle Leser zu empfehlen. Man muss Zaschkes Stil mögen und auch die englische Kultur sollte einem nicht völlig fremd sein.
Mein Fazit fällt deshalb diesmal zweigeteilt aus:


Für wahre Englandfans, für Wenig-Leser, für Geschenke-Sucher, für Männer:



Für Noch-Nie-Nach-England-Gereiste, für Kritiker, für Frauen:




Little Britain. Notizen von der Insel

AUTOR Christian Zaschke | GENRE Unterhaltung
ERSCHEINUNGSJAHR 2014 | SPRACHE Deutsch 
VERLAG Goldmann | SEITEN 192 | FORMAT Gebundenes Buch mit Schutzumschlag

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 21,90
ISBN: 978-3-442-31379-2


Mittwoch, 10. Dezember 2014

Marc Levy - Die zwei Leben der Alice Pendelbury


 


Dezember 1950. Alice Pendelbury, thirtysomething, lebt in Brighton und kommt mit dem Erfinden von Parfums mal mehr mal weniger gut über die Runden. Doch nun ist Dezember und Alice und ihre Freunde wollen am Brighton Pier die Alltagssorgen ein wenig vergessen. Doch dann besucht Alice dort das Zelt einer Hellseherin, deren Prophezeiung ihr Leben komplett auf den Kopf stellen wird:


Alice kann diese Prophezeiung schließlich nicht mehr vergessen und reist (mit männlicher Begleitung!) nach Istanbul, um dort Antworten auf ihre Fragen zu finden. Eine spannende Suche beginnt!


Mit Alice Pendelbury ist Marc Levy eine außergewöhnliche Protagonistin gelungen. Feinfühlig, neugierig, unkonventionell und dabei sehr charmant spielt sie sich dem Leser schnell ins Herz. Aber auch der männliche Hauptcharakter, Ethan Daldry, erhält durch seine leicht hölzerne, verschrobene aber liebenswerte Art schnell die Sympathien der Leser. Levy hat hier nicht bloß Charaktere, sondern Menschen geschaffen, und allein deshalb erhält der Roman Pluspunkte.

Aber nicht nur die Charaktere, auch die Dialoge sind faszinierend. Hier und da vielleicht ein wenig außergewöhnlich oder teils unglaubhaft, aber auch sie machen diesen unglaublichen Charme der Geschichte aus.

Als dritter Aspekt muss die Atmosphäre, welche das Buch vermittelt, gelobt werden. Zugegeben, ich war noch nie in Istanbul, aber Levy vermittelt ein sehr authentisches Bild dieser Stadt und nie habe ich an seinen Darstellungen gezweifelt. Zu gern würde ich jetzt nach der Lektüre selbst dorthin reisen!

Die Geschichte funktioniert in großen Passagen sehr gut: Levy kann sich auf seine Protagonistin und auf atmosphärische Details konzentrieren, ohne das der Spannungsbogen abflacht. Im letzten Viertel funktioniert dies leider nicht mehr: indem Levy die Geschichte auf 36 Seiten in Folge als Briefroman gestaltet, verspielt er leider teilweise die Aufmerksamkeit des Lesers.

Das Ende hingegen kommt dann wieder viel zu schnell. Zwar ist die Auflösung keineswegs an den Haaren herbeigezogen, aber im Verhältnis zum Tempo der Seiten 1-250 geht am Ende alles ein bisschen schnell. Sehr gern hätte ich 100 Seiten mehr gelesen!


Eine atmosphärische Geschichte mit interessanten Charakteren, die perfekt in diese Jahreszeit passt. Spannend erzählt, aber auch zum Nachdenken anregend. Einen Stern Abzug gabs aufgrund der überhetzten Handlungsauflösung, ansonsten aber uneingeschränkt zu empfehlen. Ich werde definitiv mehr von Marc Levy lesen!

 


Die zwei Leben der Alice Pendelbury

AUTOR Marc Levy | GENRE Unterhaltung/Abenteuer
ERSCHEINUNGSJAHR 2014 | SPRACHE Deutsch (orig. Französisch)
ORIGINALTITEL | L'étrange yovage de Monsieur Daldry
VERLAG Blanvalet | SEITEN 352 | FORMAT Taschenbuch

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,90
ISBN: 978-3-442-38028-2


Freitag, 28. November 2014

Freitags-Füller #91


 Fahrradfahren ohne Handschuhe ist mittlerweile ziemlich unangenehm. Auf dem Schreibtisch steht jetzt die obligatorische Thermoskanne mit warmem Tee. Vor dem Fenster haben die Vögel nun doch den Meisenknödel entdeckt. Nur die große fette Amsel schert sich um nix.
Ich lasse die Gedanken treiben und wenn ich nicht aufpasse, fange ich an Weihnachtslieder zu summen.

Habt einen schönen 1. Advent!


... die Idee für den Freitags-Füller stammt von Barbara von SCRAP-IMPULSE







1.  Heutzutage kann man  fast alles im Internet bestellen. Fluch oder Segen?

2.  Ohne zu lesen fühle ich mich sehr unausgeglichen und deswegen lese & höre ich meist gleich bis zu vier Bücher gleichzeitig

3.  Whats App ist bei Fernbeziehungen eine große Hilfe. Auch wenn ich wünschte ich wäre nicht so sehr davon abhängig.

4.  Manchmal wünschte ich, ich könnte Ballett. Wenn ich mir Clips im Internet zu Ballett anschaue, komme ich mir manchmal wie ein Tollpatsch vor.

5.  Mein Adventskranz wird am Wochenende ziemlich spontan kreiert.

6.  Momentan fühle ich mich, als bräuchte ich das ganze Wohlfühlprogramm. Wie gut, dass wir den November mit so viel Sonnenschein überstanden haben.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Zugfahrt zum Liebsten, morgen habe ich einen Opernbesuch geplant und Sonntag möchte ich mit der Kamera Gent erkunden !


Mittwoch, 26. November 2014

Die Frage nach dem Adventskalender.....




Die letzten Tage im November stehen bevor und so langsam müssen wir uns entscheiden: Adventskalender ja oder nein?

Vielleicht zählt ihr euch zu den Glücklichen, die wissen, dass sie vom Herzmenschen, von der besten Freundin oder dem lieben Mitbewohner einen Kalender geschenkt bekommen.
Wir anderen hingegen müssen überlegen: lege ich mir selbst einen zu? Reicht mir der mit Schokolade vom Supermarkt? Will ich lieber was Exquisiteres? Und wie viel Geld sind mir diese kleinen täglichen Überraschungen eigentlich wert?

Irgendwie verspürte ich dieses Jahr keine Lust, mir einen mit Süßigkeiten gefüllten Kalender zuzulegen (ich vertrage keine braune Schokolade, die schönsten Exemplare fallen deshalb sowieso immer weg....). Gleichzeitig möchte ich mich im Dezember wieder mehr mit Literatur beschäftigen → also flix die Recherchekiste angeworfen und heraus kam dieses feine Exemplar:



Wer wie ich klassische Autoren & Erzählungen mag, oder wer sich gerade an klassische Autoren (u. a. Mann, Storm, Agatha Christie) herantasten möchte, für den ist dieser Sammelband vielleicht genau das Richtige.

Und....psssst....die E-Book-Version kostet gerade nur 1,99€!


Wer vielleicht noch Inspiration in diese Richtung braucht, kann mal bei WAS LIEST DU vorbeischauen, den dort finden sich gerade noch mehr Literarische Adventskalender.

Habt ihr einen Adventskalender?




Juliane Beckmann (Hrg.) 
Der klassische Adventskalender. 24 Geschichten bis zum Fest.
(Fischer Klassik)
Sammelband (TB / E-Book)
€ (D) 10,00 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-90557-7