Freitag, 24. Oktober 2014

Freitags-Füller #90

... die Idee für den Freitags-Füller stammt von Barbara von SCRAP-IMPULSE







1.  Wenn ich  mehr Freizeit hätte, würde ich mich gerne kreativer ausleben.

2.  Doch im Moment bin ich froh, ein wenig Zeit zum Lesen und Stricken zu finden.

3. Der große Unterschied  wird oft durch die kleinen Momente geprägt.

4.  Nach einer stressigen Zeit sollte man sich definitiv etwas gönnen, zur Belohnung.


5. Meine Familie lebt leider ziemlich weit weg.

6. Nächste Woche ist Halloween und ich muss mal wieder arbeiten.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Film den ich mir ausgeliehen habe, morgen habe ich das obligatorische Haushalts-Update geplant und Sonntag möchte ich dann meine Geschichte outlinen -> NaNoWriMo, dieses Jahr wird es endlich ernst !


Dienstag, 21. Oktober 2014

3x3 am Dienstag #39




Beim 3x3 am Dienstag zeige ich euch
neun Alltagsmomente aus den letzten
Tagen.

Habt ihr Lust dabei zu sein? Na dann her mit euren Alltagsmomenten! Das Logo dürft ihr dafür gerne übernehmen. 
Über Verlinkung würde ich mich natürlich freuen!


 © The Lines Between

  Spaghetti-Liebe || Buchmessen-Erinnerungen || Wieder ein Buch beendet

neue Experimentierfreude || der letzte Flohmarkt dieses Jahr || ruhige Momente genießen

Überraschungspost erhalten || den leckersten Kuchen der Welt gebacken || überlebensnotwendige Notizen


Und euer Alltag so?


Sonntag, 19. Oktober 2014

Sweet Sunday || Beeren-Schmand-Kuchen


Manchmal hat man sonntags vielleicht Lust, einen Kuchen zu backen, aber gar nicht so viele Schleckermäuler, die diesen dann auch essen können. Eine wunderbare Lösung sind da Kleine Blechkuchen-Rezepte.


Wenn ihr euch dieses Backbuch anschafft, so bekommt ihr die passende Form gleich dazu. Diese ist halb so groß wie ein normales Backblech (nur 20x30 cm) und: sie passt in einen Fahrradkorb und ist deshalb auch super zu transportieren.

Heute gibt es die Anleitung für mein aktuelles Lieblingsrezept aus diesem Buch:

ACHTUNG Wenn ihr nur ein normal großes Backblech habt, dann müsst ihr die Zutaten verdoppeln!

 

1) Den Backofen auf 180°C vorheizen (Umluft 160°)

2) Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. Die Butter in Würfeln unter die trockenen Zutaten heben. Ein Ei verquirlen und die Hälfte davon in den Teig geben.

3) Die Mischung mit den Händen zu Streuseln verarbeiten. Dies geht leichter, wenn die Butter kalt ist.

4) Zwei Drittel der Streuselmasse auf dem gefetteten Backblech verteilen & andrücken.

5) Das Blech auf einen Rost stellen und auf mittlerer Schiene 15 Minuten vorbacken. Danach circa 15 Minuten auskühlen lassen.

6) Für die Creme den Schmand, das Ei, die Hälfte vom verquirlten Ei, Zucker und Zitronenschale verrühren. Auf dem abgekühlten Kuchenboden verteilen.

7) Die (tiefgekühlten) Beeren auf der Creme verteilen.

8) Die restliche Streuselmasse darüber streuen.

9) Bei gleicher Backtemperatur in etwa 25-30 min fertig backen.
 

© The Lines Between


Samstag, 18. Oktober 2014

Ein Buch für Kinder - doch ganz ohne Bilder?!?


Zugegeben, diese Vorstellung klingt auf den ersten Blick nicht besonders vielversprechend. Doch seht selbst, was B.J. Novak aus diesem Konzept gemacht hat:


The Book with No Pictures, erschienen am 30. September 2014, scheint ein mutiges aber gelungenes Experiment zu sein, welches deutlich macht, wie wirkungsvoll vorlesen sein kann. Und weil das nicht nur ich so sehe, sondern ein paar Menschen mehr, gibt es sogar eine EIGENE WEBSITE ÜBER DAS BUCH, auf der man sich näher darüber informieren kann. Daumen hoch!


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Wort-Schatz #10




...heute mal ein weiteres Exemplar aus der Reihe 'oft gesagt - nie geschrieben'....

Ohne welches eher ungewöhnliche Wort kommt ihr momentan nicht durch den Alltag?

Sonntag, 12. Oktober 2014

Julian Sedgwick - Mysterium. Der schwarze Drache.








AUTOR  Julian Sedgwick | GENRE Jugendbuch (ab 10)
ERSCHEINUNGSJAHR 2014 | SPRACHE Deutsch (orig. Englisch)
VERLAG Aladin Verlag| SEITEN 328| PREIS 14,90 € (Gebunden)
Leseprobe: Klick!



In seiner Schule in London ist der zwölfjährige Danny Woo eher ein Außenseiter. Zu Hause fühlt er sich in der Welt des MYSTERIUM: der Zirkus, dem seine Eltern angehörten. Doch tragischerweise sind seine Eltern bei einem rätselhaften Brand ums Leben gekommen - und auch die Welt der Trickkünstler und Artisten bietet nun keinen Halt mehr.
Danny zieht zu seiner Tante Laura, einer Journalistin, die gerade an einem Bericht über die chinesische Mafia schreibt. Als Laura nach Hongkong reisen muss, nimmt sie Danny mit. Doch mit der chinesischen Mafia ist nicht zu spaßen und plötzlich ist Danny in ein riesiges und gefährliches Abenteuer verstrickt. Kann er dem seltsamen Mädchen Sing Sing vertrauen? Und wer ist eigentlich dieser Mann im weißen Anzug, der sie zu verfolgen scheint...


Mysterium. Der schwarze Drache. ist ein Buch, welches einerseits seiner jungen Zielgruppe gerecht wird, andererseits aber doch einiges von seinen Lesern abverlangt. Das sollte ich vielleicht erläutern:
Danny ist ein Junge, mit dem sich sicherlich viele Kinder / Jugendliche identifizieren können. An seiner Schule ist er eher ein Außenseiter, doch es zeigt sich im Verlauf der Geschichte, dass Danny einiges auf dem Kasten hat und dass man ihn als Leser auch bewundern kann. Als spannungssteigerndes Element ist die Geschichte im Präsens geschrieben, sodass man als Leser noch näher am Geschehen dran ist.

Grundsätzlich ist die Gestaltung des Buches der Zielgruppe entsprechend: die Schrift ist angenehm groß, die Kapitel haben Titel und meist zwischen 6 und 15 Seiten und ein Glossar am Ende des Buches hilft über schwierige Fachbegriffe (zum Beispiel der Welt des Zirkus oder der Mafia) hinweg. Großes Lob auch für die Gestaltung der Innenseite des Einbandes, die einen sofort mit in die Welt nach Hongkong nimmt!

 
Segwicks Charaktere haben mir gut gefallen. Wie schön, endlich mal wieder ein Buch mit einem Jungen als Protagonisten zu lesen. Aber auch für die Mädels ist die Geschichte etwas, denn mit Sing Sing hat Danny einen interessanten weiblichen Charakter an der Seite. Als erwachsener Leser merkt man aber doch, dass die (bösen) Nebencharakter allesamt sehr stereotypenhaft bleiben. Dies finde ich nicht schlimm, unterscheidet sich aber von anderen Meinungen die ich über das Buch gelesen habe. Major Zamora stellt den sprücheklopfenden und etwas exzentrischen Sidekick-Charakter für Danny dar. Er ist eine sehr liebenswerte Figur, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass seine Sprüche etwas moderner sind. 
Apropos modern: an manchen Stellen kam mir die Übersetzung aus dem Englischen etwas altbacken oder ungelenk vor ("zwei Treppenfluchten", S.120) da hätte man sich meiner Meinung nach mehr an einem jugendlichen Ton orientieren können.

Es spricht also einiges für die angegebene Zielgruppe, allerdings geht es doch auch ganz schön gefährlich zu. Das Glossar finde ich einerseits hilfreich, aber erstens sind einige schwierige Ausdrücke ("Kalligrafie") nicht darin aufgenommen und zweitens findet man vorne im Buch keinen Hinweise auf das Glossar. Gerade auch wegen der spannenden Kapitelüberschriften wäre ein Inhaltsverzeichnis also wünschenswert gewesen.

Und um noch eine Bemerkung über das Ende zu verlieren: die Auflösung der Geschehenisse hat mir gut gefallen. Besonders, dass es keinen Cliffhanger gibt, obwohl das Buch der Auftakt einer Trilogie (?) ist. Allerdings hatte ich im letzten Viertel des Buches das Gefühl, dass Sedgwick sich entweder an eine Seitenvorgabe halten musste oder die Geschichte endlich mal zu einem Ende bringen wollte, dem im Vergleich zu den Seiten davor nimmt der Detailreichtum doch etwas ab. 


Eine spannende Geschichte, die Jungen und Mädchen gleichermaßen ansprechen wird. Sedgwick schafft eine authentische Atmosphäre, die junge Leser trotzdem nicht überfordert. Grundsätzlich würde ich das Buch für 10-14 Jahre empfehlen. Die Bösewichte bleiben zwar stereotypenhaft, Gewalttaten kommen aber trotzdem vor. Das Buch ist sicherlich kein All-Ager, aber auch definitiv kein reines Kinderbuch. Ein großes Lob auch noch einmal für die Gestaltung des Buches und für das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.


Übrigens gibt es auch einen sehenswerten Trailer zum Buch:


Übersetzt von Henning Ahrens
Hardcover, 328 Seiten
ISBN: 978-3-8489-2037-2
ab 10 Jahre
14,90€ / 15,40€ / 21,90CHF
September 2014 

Samstag, 11. Oktober 2014

Frankfurter Buchmesse 2014

Während ein Großteil von euch sich wahrscheinlich noch auf der Messe befindet, habe ich gestern schon meinen freien Freitag genutzt, um mich ins (zum Glück noch nicht allzu große) Gewühl zu stürzen.


Da ich bis vor 10 Tagen noch gar nicht wusste, ob ich überhaupt zur Messe fahren kann, war ich dementsprechend 'schlecht' vorbereitet. Welche Autoren würden da sein? Wo gibt es spannende Vorträge? Blog-Visitenkarten? Und wieso gibt es eigentlich nicht alle Lesezelt-Termine gesammelt als PDF?

Um 10:15 war ich endlich vor Ort, sodass ich mich als erstes zur ARD Bühne auf den Weg machte, wo Roger Willemsen im Gespräch zu deinem aktuellen Buch Das Hohe Haus anzutreffen war.


In Das Hohe Haus geht es um Willemsens Erfahrung, ein Jahr lang (2013) alle Sitzungen des Parlamentes im Bundestag zu besuchen und zu reflektieren. Sehr aufschlussreich und amüsant erzählte er von seinen Erlebnissen. Dieses Buch möchte ich auf jeden Fall lesen!

Danach gings ein Stockwerk höher, um mir die Präsentation des diesjährigen Gastlandes Finnland anzuschauen. Hier in der Halle wurde der Slogan FINNLAND.COOL. auf jeden Fall sichtbar umgesetzt.


Die hellen Deckenbehänge teilten den Raum quasi in moderne Rotunden, sodass man sich als Besucher gut auf einzelne Aspekte (Kinderliteratur, Diskussionen, Lesungen, Gedichte) konzentrieren konnte.

Besonders beliebt war der Raum für "Brain Poetry". Hier konnte man seine Gehirnströme messen lassen und mithilfe eines Computerprogramms wurden diese dann in ein Gedicht transferiert.

 
In einem anderen Raum konnte man sich finnische Gedichte per Schraffur kopieren und mitnehmen. Zwei Mitarbeiter haben diese Gedichte extra für einen übersetzt.



Die Mischung aus Lesungen, Diskussionen, präsentierten Büchern und experimenteller Lyrik hat mir gut gefallen.


Jetzt habe ich definitiv Lust bekommen, mich mehr mit finnischer Literatur zu beschäftigen. Wie gut für viele Besucher, dass man direkt vor der Halle einige der vorstellten Bücher direkt kaufen konnte!


Danach brauchte ich erstmal eine kleine Stärkung um mich für Halle 3 zu wappnen. 
Da dies bereits meine dritte Buchmesse war, erkennt man mittlerweile doch vieles wieder: die Büchertürme von Piper, die riesige Bücherwand bei DroemerKnaur, das dtv-Café, die weiß-bunten Regale bei Arena.....von den größeren Verlagen ist mir nur bei Kein&Aber eine Veränderung aufgefallen: das gemütliches Wohnzimmer wurde durch eine etwas ungewöhnlichere Standgestaltung ersetzt.


Also eigentlich alles beim Alten? Jein! Natürlich gab es, abgesehen von Unmengen neuer Bücher, ein paar sich ändernde Schwerpunkte zu entdecken.

Der aufkeimende Kult um Stricknadeln, Cake Pops und DIY im Allgemeinen zeigt sich nun auch auf der Messe immer deutlicher.



Auch zeigte sich in den ausgestellten Neuerscheinungen, dass die Bibliophilen mal wieder ganz auf ihre Kosten kommen:



Neben diesen beiden Exemplaren sind auch Wörter auf Papier (Carlsen), Meine wundervolle Buchhandlung (Dumont) und Das Haus der vergessenen Bücher (Atlantik) auf meine Wunschliste gewandert.

Ein dritte Veränderung, die immer offensichtlicher wird, ist der Bereich der Social Media, Blogger Relations und auch der alternativen Veröffentlichungsmethoden.



Gerade für Blogger habe ich dieses Jahr einige Aktionen entdeckt. VORABLESEN und WASLIESTDU haben sich Schnitzeljagden ausgedacht, während sich beispielsweise die Blogger Challenge von Bastei Lübbe um eine kleine gehäkelte Hummel drehte.

Nachmittags trafen wir uns in kleiner Runde mit den Blogger Betreuern von Random House. Ich habe hier wieder einmal gemerkt, wie wichtig der Austausch untereinander ist und fand es spannend zu erfahren, wie den die 'professionelle Seite' eigentlich über uns Blogger denkt. In Zukunft möchte ich auf jeden Fall wieder häufiger an Blogger-Treffen teilnehmen, soweit es sich beruflich einrichten lässt.

Natürlich habe ich dieses Jahr auch wieder einiges an 'Material' mitgenommen, wobei ich versucht habe, mich auf Leseproben & Postkarten zu beschränken. Zwei der wunderschönen (und in Preis-Leistung einfach unschlagbaren) Notizheften von Rannenberg&Friends durften dann aber auch mit.




Fazit meiner Buchmesse 2014?
Ein Tag ist eigentlich zu kurz, wenn man Lesungen, Bloggertreffen und das Entdecken von neuen Büchern unter einen Hut bringen will (die Papeterie-Abteilung musste ich dieses Jahr zeitlich bedingt leider ausfallen lassen). In Zukunft möchte ich mich mehr mit kleineren Verlagen beschäftigen, da habe ich teilweise so tolle Bücher entdeckt, die definitiv einen größeren Leserkreis verdient hätten. Blogger werden immer präsenter, ihr Stellenwert als Presseleute ist aber immer noch fraglich. Meine Wunschliste ist gewachsen & ich habe wieder neue Motivation für das Bloggen getankt. Was will man mehr? (Gut, ein paar persönliche Kontakte zu Verlagen vielleicht, aber das wird die Zukunft zeigen.)

Hier noch ein paar weitere Impressionen meines Tages:




 Die altbekannte ullstein-Eule........ und die frische Präsentation des magellan Verlags

 Gemütliche Stimmung bei Hoffmann u. Campe / Atlantik

 Also diesen Hype habe ich irgendwie verpasst.

 Liebevolle Standgestaltung bei Bohem Press

     Die neue "Nichts"-Reihe von Groh     Permante Anwesenheit von Fitzek...


 Groh macht wie immer gute Laune (und folgt dem Trend zu Quadraten)

 Ich finde die Insel-Bücherei Reihe von Suhrkamp so hübsch! 
Sieht nur 'leider' dann so genial aus, wenn man gleich eine Vielzahl davon besitzt...



Auf auf! Nach so viel Inspiration nun ab in die Buchhandlung!