Samstag, 31. Oktober 2009

[Ich.könnt.ausrasten...]

...und euch dementsprechend mitteilen, dass die Trägheit auf diesem Blog nicht von fehlenden Themen oder fehlender Schreibunlust herrührt, sondern von der Unfähigkeit einer gewissen Firma mit nem pinken T. Die kriegen nämlich unsere DSL-Leitung nicht in Ordnung und schieben es immer auf iwas anderes. (grrrr). Internet zu Hause wohl frühestens wieder in einer Woche. Hilfehilfe. =(

Freitag, 23. Oktober 2009

Der weltbeste Putzplan der Welt =)


Niedlich, oder? Meine liebe Mitbewohnerin hat echt ein Faible für kreative Sachen.
Mal sehen, ob der hübsche Plan unsere Motivation ein bisschen antreibt...
> Hm, dann gehe ich jetzt erst einmal ganz brav das Bad putzen =)

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Isn't it cute? My roommate really has a weakness for such creative stuff!
Let's see if this pretty plan is going to increase our motivation...
> Hm...*grabbing the cleaning supplies and getting down to work* =)

Sonntag, 18. Oktober 2009

Juli Zeh - Schilf


AUTORIN Juli Zeh | GENRE Kriminalroman 
ERSCHEINUNGSJAHR 2007 | SPRACHE Deutsch
VERLAG btb | SEITEN 384 | PREIS 9,00 €



Inhalt
Sebastian ist 40 Jahre alt, Physiker, und lebt mit Frau und Kind ein glückliches Leben in Freiburg. Er hat Erfolg in seinem Beruf, seine Frau ist sehr hübsch und sein Sohn Liam für sein Alter sehr intelligent. Auch hat er immer noch guten Kontakt zu seinem alten Studienfreund Oskar, der als hochkarätiger Physiker auf dem besten Weg scheint, eines Tages den Nobelpreis zu erhalten. Doch dann wird diese Idylle gestört: Liam wird entführt und Sebastian wird seinen Sohn nur wiedersehen, wenn er einen Mord begeht...


Rezension:
Juli Zehs Roman besticht durch Aufmachung und Inhalt gleichermaßen. Die Raben auf dem Cover, der sehr kurze Titel und besonders die ungewöhnlich langen Kapitelüberschriften erzeugen Spannung, schon bevor man das Buch überhaupt richtig begonnen hat.
Das Thema dieses Fast-Krimis ist die Physik, genauer gesagt das Wesen der Zeit. Sebastian und Oskar sind hier nicht einer Meinung, was im Verlauf der Handlung für Zündstoff und Missverständnisse sorgt. Die Darstellung der physikalischen Sachverhalte ist profund und detailliert. (Leider an einigen Stellen jedoch so detailliert, dass es dem physikalisch ungebildeten Leser schwer fällt, zu folgen.)
Schließlich kommt der Kommissar ins Spiel und wird fortan Mittelpunkt der Handlung. Kann er die bleibenden Rätsel lösen?
"Schilf" besticht besonders durch seinen lyrischen Schreibstil, der sich durch den ganzen Roman zieht und besonders die beschreibenden Passagen prägt. So "gleitet der Sommer als grünblaues Band vorbei." (Seite 20) und in Freiburg weht ein "Wind, der hoch am Himmel mit Schwalben jongliert." (Seite 14). Generell liest sich der Roman sehr leicht, auch wenn er im Präsens geschrieben ist.


Mir haben besonders diese lyrischen Passagen zugesagt, die auf den ersten Blick so gar nicht in einen Krimi passen wollen. Auch ein physikalisches Thema als Aufhänger, noch dazu eines welches Physiker in der Realität wirklich gerade starkt beschäftigt (siehe LHC in Genf), erscheint mir reizvoll und besticht durch seine Aktualiät. Allerdings entsteht meiner Meinung nach im Roman ein leichtes Ungleichgewicht dadurch, dass der Fokus zunächst stark auf Sebastian lastet, aber ab dem ersten Auftritt den Kommissars auf diesen übergeht. Auch wird, wie von Juli Zeh beabsichtigt, die Rolle Oskars als genaues Negativ-Abbild nicht komplett deutlich, da Oskar, im Gegensatz zu Sebastian, blasser und stereotypischer in der Darstellung bleibt.
Auch eine Antwort auf die Frage nach der letztendlichen Aussage fällt mir persönlich hier schwer. Aber vielleicht ist genau das von Juli Zeh beabsichtigt. Vielleicht soll es ein lyrisches Experiment, ja eine physikalische Versuchsanordnung bleiben, sich mitunter auch deshalb der Genre-Klassifizierung entziehen und den Leser genau in dieser beklemmenden Situation alleine lassen, in der sich auch die Hauptfigur Sebastian befindet.


Zusammenfassend ist "Schilf" ein lyrischer Kriminalroman, dessen Spannung nicht unbedingt durch den Kriminalfall an sich ausgelöst wird. Deshalb sehr lesenswert.






Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-73806-9
€ 9,00 [D] € 9,30 [A] CHF 15,50*



Coverbild entstammt der Verlagsseite

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Currently Reading


Beginning of the Story:

"You are about to begin reading Italo Calvino's new novel, If on a winter's night a traveler.
Relax. Concentrate. Dispel every other thought. Let the world around you fade."


I have already bought this book in May when I visited London, but somehow I never started it. This week, the book caught my attention again and I am in chapter 3 so far. Up to now, I really like the style of the book with its meta-level of story-telling. Let's see how it continues. =)

Montag, 12. Oktober 2009

Norway, oh Norway!


I am sorry for having been absent for the last three weeks, but actually I was in Norway (after I handed in my last term paper one day before going on holiday...Gee!). I really fell in love with the country and it was sad to come back to Germany. I loved those jagged rocks always accompanied by clear mountain lakes. And I loved those stubborn sheep blocking the road, haha. You really could feel that the Norwegians have a different mentality towards life than us Germans. They seem to me much more progressive in culture and individualistic in style....Just some more impression of the nature down below:

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Es tut mir sehr leid, dass ich hier einfach drei Wochen abwesend war, ohne mich zu verabschieden oder dergleichen. Aber die zweite Hälfte des Septembers war für mich überaus stressig und ich habe meine letzte Hausarbeit doch tatsächlich einen Tag vor Beginn meines Urlaubs in Norwegen abgegeben. Jaja, mal sehen welche Note ich darauf bekomme...
Norwegen ist ein sehr beeindruckendes Land (ich war zum ersten Mal dort) und es war sehr traurig für mich, nach schon zwei Wochen nach Deutschland zurückzukehren. Die vielen zerklüfteten Berge in Kontrast zu total klaren Bergseen bildeten eine unglaubliche Szenerie. Und mehrmals mussten wir bockige Schafe von der Straße hupen. Bei einem Besuch in Stavanger konnte man merken, dass die Norweger einer ganz anderen Lebensmentalität folgen. Kultur und Lebensart erschienen mir viel progressiver und ein Großteil der Bevölkerung ist sehr individualistisch gekleidet. Hier noch ein paar Impressionen der letzten Zeit:

















(Please don't use my work without my permission.)