Freitag, 26. Februar 2010

53 Tage Buddenbrooks

Da dachte ich mir zu Anfang des Jahres, ich lese mal wieder was 'Klassisches' - und was kommt dabei rum? 53 Tage habe ich gebraucht, bis ich es endlich gestern beendet habe. Denkt nicht, dass ich ein langsamer Leser bin, aber pro Tag waren nie mehr als 10 bis 20 Seiten drin und bei 759 Seiten zieht sich das eben...



Soviel zum Einstieg. Zum Inhalt will ich hier gar nicht so viel schreiben, denn das wird ja zum einen schon durch den Untertitel "Verfall einer Familie" beschrieben, zum Anderen waren da schon andere bei Wikipedia sehr fleißig. Also hier meine persönliche Leseerfahrung: Generell lässt sich das Buch sehr gut lesen und besonders die eingebundenen Dialekte machen es sehr lebhaft. Allerdings stecken auch sehr viele Informationen in den Seiten, was das Vorankommen natürlich erschwert. Mir hat persönlich besonders die wechselne Fokalisierung gefallen, sodass man die verschiedenen Charaktere sehr genau kennen lernen konnte. Einziges Manko war für mich das Ende, da hätte ich mehr erwartet und die letzten 10-20 Seiten passen meiner Meinung nach auch stilistisch nicht so gut zum Rest.
Fazit? Natürlich eins dieser Bücher, 'die man mal gelesen haben sollte'. Wer Spannung liebt, wird an den über 700 Seiten ganz schön zu knabbern haben, den schon der Untertitel verrät ja, wie es am Ende ausgeht....Ich habe es gerne gelesen und war eigentlich nur frustriert davon, dass ich so lange gebraucht habe. Das nächste Buch wird definitiv wieder weniger Seiten haben!




Kommentare:

  1. Ich würde wirklich berücksichtigt werden, wenn Sie Ihre poetische Beratung auf meine Blogs der Poesie gegeben haben, und befolgen Sie Sie.


    http://thehumanicana.blogspot.com/


    http://humanicanagold.blogspot.com/

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  2. buddenbrooks. um dieses buch habe ich mich bisher immer gedrückt. vielleicht sollte ich es mir für dieses jahr wirklich vornehmen. aber so viele seiten!! andererseits, das jahr ist auch noch lang, insofern..

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  3. Mein Jahr begann auch mit den Buddenbrooks, allerdings mit nem Besuch in Lübeck und anschließendem Filmgucken. ;) Gelesen habe ich es lange nicht mehr, vielleicht nächstes Jahr malwieder. Man braucht ewig um es "richtig" zu lesen, da stimme ich Dir zu.

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  4. Ich bin beim Lesen immer wieder eingeschlafen, deshalb habe ich die Buddenbrooks als Hörspiel aus der Bücherei ausgeliehen. Das kann ich sehr empfehlen! Ein sehr liebevoll produziertes Hörbuch mit vielen verschiedenen Sprechern für die Personen der Handlung. Und Der Hörverlag hat eh immer schöne Produktionen.

    Liebe Grüße,
    Henriette

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