Sonntag, 9. Mai 2010

Heute lasse ich dichten.

Ich erinnere mich, ich hatte noch ein Gedicht angekündigt. Selbiges ist aber noch nicht ganz fertig und außerdem möchte ich es bei einem Wettbewerb einschicken (Wie wird eigentlich 'veröffentlichen' definiert?). Deshalb schicke ich heute Günthers Genialen Gedicht Generator vor. Dies ist ein Programm, welches selbst Gedichte generiert. Hierfür muss man nur den Namen einer Person (wahlweise Substantiv), ein Substantiv, ein Verb und ein Adjektiv liefern. Mein Ergebnis:

Person/Substantiv: Frühling
Substantiv: Sonne
Verb: verlangen
Adjektiv: bunt

Verlangende Sonnen für Frühling


Sonnen verlangt euch armselig
Armselig und wahnsinnig!
Ach Sonnen!
Sonnen für Frühling
Ihr verlangt nicht den Anfang
Doch verlangt euch der Hilfe
Ihr Sonnen, ihr Wahnsinnigen!

Nun natürlich die Frage aller Fragen: Darf man das als Literatur bezeichnen? Hat das Gedicht einen Sinn? Es zeigt vielleicht ein bisschen das Klischeehafte an Gedichten, aber es macht mir persönlich auch Spaß, dort neue Unsinn-Gedichte zu generieren. Probiert es doch selbst einmal aus!

Kommentare:

  1. Es gibt Dichter die leben davon, dass angeblich hochintelligente Menschen in ihren Mist einen höheren Sinn hineininterpretieren... von daher würde ich sagen: ja es ist Literatur ;).

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  2. Ja, gibt es!
    Danke für den Tipp, ich werde demnächst mal dort vorbeischauen =D

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  3. Wenn die Literaturwissenschaft sagt, dass Rezepte und auch Einkaufszettel Literatur sind, dann ist das auch Literatur.
    Vielleicht hat es eine dadaistische Note. Vielleicht haben diese Gedichte keine besondere Persönlichkeit und tragen kein Überraschung in sich, aber sie erfühlen in jedem Fall den Anspruch Kunst/künstlich zu sein.

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  4. Naja, immerhin ist es die "auf Reim komm raus"- Masche umgangen... ;-)

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