Mittwoch, 30. Juni 2010

Lesemonat Juni 2010

Gelesen:

Ursula Poznanski - Erebos


David Wagner - Vier Äpfel



Joachim Seidel - HimbeerToni



Henning Mankell - Wallanders erster Fall


Philip Sington - Das Einsteinmädchen



Hörbuch


Hiromi Kawakami - Herr Nakano und die Frauen


Die Rezensionen folgen noch ;-)

Montag, 28. Juni 2010

Verenas EU Book Contest 2010

Verena hat auf ihrem Blog Flying Thoughts die Aktion EU Book Contest 2010 ins Leben gerufen, die uns motivieren soll, uns auch einmal mit Autoren zu beschäftigen, die uns vielleicht sonst nie über den Weg laufen würden. Weil noch ein paar Blogger an der Aktion teilnehmen können, wollte ich hier noch einmal Werbung dafür machen.

Dieser Contest erinnert an den Eurovision SongContest und läuft so ab, dass sich die Teilnehmer je ein Land (EU Mitgliedstaaten) aussuchen, einen Autor, der aus dem gewählten Land stammt, wählen und eines seiner Bücher vorstellen.
Dieser Artikel soll mit Verenas Post über das Projekt verlinkt werden. Alle Links werden von Verena gesammelt auf ihrem Blog gesammelt - und schließlich wird auch ein Gewinner ermittelt! Die Anmeldung ist noch so lange offen, bis noch nicht alle Länder vergeben sind. Also auf auf, und noch schnell anmelden! =)

Ich habe mir übrigens Schweden ausgesucht und werde mein Buch noch diese Woche hier vorstellen.

Sonntag, 27. Juni 2010

21/06/2010 - 27/06/2010

GESEHEN | Fußball-WM
GEHÖRT | Wir sind Helden
GELESEN | Gerade mitten im Einsteinmädchen, gefällt mir gut.
GETAN | Ich war fleißig. Und iwie habe ich dennoch nicht allzu viel geschafft...
GEGESSEN | Sommersalat
GETRUNKEN | KiBa
GEDACHT | Dorfmensch oder Stadtmensch?
GEFREUT | Das Ende kommt. Irgendwie. 10 Tage noch.
GEÄRGERT | Wieso geht mir jetzt die Motivation verloren? Nich gut.
GEWÜNSCHT | Sommerträume am See
GEKAUFT | Rotkäppchenschuhe. Sind aber noch nicht hier.
GEKLICKT | Ich freue mich immer, wenn ich kleine kunstvolle Filme auf YT oder vimeo entdecke:

Freitag, 25. Juni 2010

Mein Freitags-Füller #3

Heute habe ich mal wieder Zeit und Lust für einen Freitags-Füller. Das Original stammt von BARBARA. Wer will, kann natürlich gerne mitmachen. (Fettgedrucktes = meine ausgefüllten Lücken)






1. Was einmal Tugenden waren wird heute teilweise nur noch belächelt. Schade ?

2. Mein Herz schwankt zwischen dem Leben in einem traditionellen Dorf und dem Leben in einer Großstadt. In einem Monat muss ich mich entschieden haben...

3. Auf meiner Mailbox wird fast nie eine Nachricht hinterlassen...

4. Die fabelhafte Welt von Cara , so würde mein Leben als Fernsehserie heißen. ;-)

5. Du merkst dass du alt wirst wenn ich daran denke, dass meine kleine Schwester auch bald anfängt zu studieren...

6. Warten auf eine gute Nachricht, das kann manchmal ganz schön anstrengend sein.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Livemusik , morgen habe ich einen Tag am Schreibtisch geplant und Sonntag möchte ich am liebsten in den Park !

Mittwoch, 23. Juni 2010

Benedict Wells - Becks letzter Sommer







AUTOR Benedict Wells | GENRE Roman (Debüt)
ERSCHEINUNGSJAHR 2008 | SPRACHE Deutsch
VERLAG Diogenes | SEITEN 453 | PREIS 10,90 € (TB)




INHALT
München, Ende der 90er. Robert Beck, 37 Jahre alt, ist Lehrer für Deutsch und Musik an einem Gymnasium. Und Robert Beck hat so einige Probleme. Er wollte eigentlich Musiker werden, aber das hat nicht geklappt und jetzt hängt er an diesem Gymnasium rum...Er findet sich zu dick, hat nur noch einen guten Freund (Charlie, Halbafrikaner) und zu allem Überfluss ist er auch noch in eine seiner Schülerinnen verliebt. Fazit: Die Midlife-Crisis hat Robert Beck so richtig schön im Griff.
Doch dann passieren zwei Dinge: Beck lernt die sympathische Kellnerin Lara kennen und er bekommt einen neuen Schüler in seine 11. Klasse: den mysteriösen Rauli Kantas aus Litauen, der verdammt gut Gitarre spielen kann. Und Beck entwickelt den Ehrgeiz, Raulis Musikkarriere voranzutreiben und sein Manager zu werden.
Doch eines Tages kommt sein Freund Charlie zu ihm und bittet ihn innigst, nach Istanbul zu fahren. Und dann starten Beck, Charlie und Rauli einen ziemlich seltsamen Road-Trip Richtung Osteuropa...


REZENSION
Ein echt toller Roadtrip! Benedict Wells hat die Fähigkeit, Melancholie mit Humor zu mischen und gleichzeitig den Spannungsbogen zu halten. Das Buch ist wirklich gut lesbar, die großen Kapitel (mit Überschriften/Songtiteln von Bob Dylan) sind in viele kleine Kapitel untergliedert. Der Aufbau bietet auch noch einige andere Raffinessen, die ich aber nicht weiter verraten will (Überraschungseffekt!). Die Charaktere sind toll gezeichnet und meiner Meinung nach kann sich jeder in der Person Robert Beck wiederfinden.


FAZIT
Eine Geschichte über Musik, Liebe und das Leben über 30 - humorvoll, melancholisch und spannend zugleich!




Roman, detebe 24022 Broschur, 464 Seiten
Taschenbuch erschienen im Nov. 2009
ISBN978-3-257-24022-1
€ (D) 10.90 / (A) 11.30



Joachim Seidel - HimbeerToni



AUTOR Joachim Seidel | GENRE Belletristik / Unterhaltung
ERSTVERÖFFENTLICHUNG 2010 | SPRACHE Deutsch
VERLAG Piper | SEITEN 214 | PREIS 8,95 € (TB)


Kurzbeschreibung auf der Piper Verlagsseite:
Dass alle ständig Witze über seinen Namen machen, ist für Anton "HimbeerToni" Hornig im Augenblick das geringste Problem. Samstag sollte Party sein, die 25-jährige Auflösung ihrer Band Remo Smash feiern, das war der Plan. Jetzt erzählt ihm seine geliebte Geliebte, dass sie Familie will. Und auch die alten Bandmitglieder haben ihre eigenen Pläne. Allen voran Herr Blümchen, der schon beim ersten Bier durchblicken lässt, dass da grundsätzlich was nicht mehr stimmt.


Inhaltsbeschreibung:


"Dabei bin ich eigentlich 'ne Frohnatur, doch in letzter Zeit [...] fühle ich mich manchmal wie Blödwald der Laue, Erdbeerschorsch und Brausepaul zusammen, kurz: wie der HimbeerToni vom Dienst." (S. 5/6)
In Anton "HimbeerToni" Hornig's Leben läuft es nicht ganz so rund. Er ist mittlerweile über Vierzig und schuftet als 'Textknecht' für verschiedene Verlage. Eigentlich will er ja einen Roman schreiben, aber so richtig klappt das auch nicht. Zum Beispiel auch deshalb, weil ein seltsamer Kosovare mit dem Namen Radulescu Ursu in der Wohnung über ihm auf Stelzen geht. Mittlerweile ist es so weit, dass er seine Probleme in Charts sortiert...
Gerade als nun das 25-jährige-Auflösungsjubiläum seiner Punkband Remo Smash vor der Tür steht, eröffnet Tonis Freundin, Ada Teßloff, ihm, dass sie schwanger sei. (Obwohl sie meinte, dass sie eigentlich keine Kinder bekommen könne...). Und wie dem so ist, Tonis Punkband-Kollegen, Kurtchen, Holgi und Herr Blümchen, kriegen das natürlich sofort mit. Fortan dreht sich in Tonis Leben alles um Adas Schwangerschaft, aber er nimmt auch die Sorgen seine Punkband-Kumpels ernst. Zwischenzeitlich taucht ab und zu der etwas aggressive Polizeimeister Schangeleidt auf, über den Toni aber locker hinweg sieht. Viel mehr fürchtet er, einen Penisbruch erlitten zu haben...


Rezension:
Generell: ein solides Buch. Hier macht schon mal das Cover Lust auf mehr. Joachim Seidel schreibt sehr lebendig und nutzt die wörtliche Rede in voller Form aus. Auch ist das Buch geprägt durch einen lockeren Umgangston, der durch Neologismen wie "Textknecht" oder "auf den Marmel gehen" besticht. Auf gefällt mir die Idee mit den längeren Kapitelüberschriften, sowie den Songs, die über jedem Kapitel stehen. Leider verraten die Kapitelüberschriften manchmal zuviel - da geht Spannung verloren. Teilweise geraten manche Passagen auch ins Klischéhafte. Und die Penisbruch-Episode ist meiner Meinung nach im Verhältnis zum gesamten Text auch zu lang geworden. Irgendwann empfand ich es nicht mehr als witzig, sondern anstrengend.


Fazit?
Netter Roman über Punkkultur und Musik mit humorvollen Anekdoten, der mich persönlich leider nicht komplett mitreißen konnte. Vielleicht doch eher ein Buch für Männer(?)






Das Coverbild entstammt der Piper Verlagsseite.

Dienstag, 22. Juni 2010

Teaser Tuesday #4

Ich habe mal wieder Lust auf einen Teaser Tuesday. Das Original ist von Should be Reading. Hier noch einmal die Regeln, falls jemand Lust hat, mitzumachen:
  • Nimm das Buch zur Hand, was du gerade liest.
  • Öffne es auf irgendeiner Seite.
  • Schreibe zwei (2) Sätze von dieser Seite in deinen Teaser Tuesday - Post.
  • Keine Spoiler! (Pass auf, dass deine Sätze nichts / nicht zu viel verraten.)
  • Nenne Autor und Buch, wenn du magst auch das Cover deiner Auflage.
  • Ein Kommentar / Link auf der Should be Reading Seite ist natürlich willkommen.



Philip Sington - Das Einsteinmädchen; erscheint Juli 2010






"Was Max damals am meisten beeindruckte, war Einsteins Widerlegung scheinbar eherner Wahrheiten - je unantastbarer, desto besser. Für Max war Einstein ein Bilderstürmer, der die falschen Abgötter überlieferter Weisheit zerstörte, ganz gleich wie eifersüchtig sie bewacht wurden.
" (Seite 80)


Sonntag, 20. Juni 2010

14/06/2010 - 20/06/2010

GESEHEN | Fußball-WM
GEHÖRT | Hiromi Kawakami - Herr Nakano und die Frauen
GELESEN | Henning Mankell - Wallanders erster Fall & Das Einsteinmädchen begonnen
GETAN | im Bett gelegen. krank. blöd.
GEGESSEN | wenig
GETRUNKEN | Fencheltee
GEDACHT | Wieso hört das denn nie auf?
GEFREUT | Endlich meinen festen Praktikumsplatz erhalten!
GEÄRGERT | Wo bleibt meine Zeit? Verdammt...
GEWÜNSCHT | Ferien. Wirklich. Bis Ende Juli noch durchpowern...
GEKAUFT | nix. na gut. 3 Bücher, für 3€.
GEKLICKT | Beth Retro auf Flickr. Ich liebe ihre Bilder. Da kann ich aufatmen und fühle mich ganz leicht und wie ein Kind:


Mittwoch, 16. Juni 2010

Tag 31 - Das Buch, das du als nächstes lesen willst




Philip Sington - Das Einsteinmädchen; 2010

Kurzbeschreibung:
Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall – und von seiner Patientin. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? Seine Nachforschungen führen ihn nach Zürich und bis nach Serbien. Währenddessen ergreifen in Deutschland die Nazis die Macht ...

Eigentlich liegt ja 'Numbers' von Rachel Ward ganz oben auf meinem SuB, aber Rezensionsexemplare gehen natürlich vor...

Okay, und nun sind die 31 Tage also vorbei. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht! Die nächsten Posts werden wahrscheinlich erstmal keine Büchervorstellungen sein...

Dienstag, 15. Juni 2010

Tag 30 - Das Buch, das du zur Zeit liest


Henning Mankell - Wallanders erster Fall; 1999

Kurzbeschreibung:
Ein Fahrgast steigt in ein Taxi. Kurze Zeit später ist er mausetot. Wallanders Nachbar wird mit einer Kugel im Kopf aufgefunden, er soll kurz vor seinem Tod noch Edelsteine geschluckt haben. Noch mysteriöser: eine abgestürzte, unbekannte Sportmaschine und die brutale Ermordung zweier Schwestern, denen ein Handarbeitsgeschäft gehört. Hängen die beiden Vorkommnisse zusammen?


Ich bin ein großer Fan von Mankell's Kommisar Wallander. Diesen ersten Fall (der ja auch erst viel später erschien) habe ich bisher immer links liegen lassen. Der Vollständigkeit halber wird er aber nun doch gelesen.

Montag, 14. Juni 2010

07/06/2010 - 13/06/2010

Notiz: Da bei mir zu Hause momentan das Internet nicht geht ( und wohl erst wieder Ende der Woche funktionieren wird....) kann es sein, dass ich diese Woche nicht sehr viel auf euren Blogs kommentieren kann. Und der Wochenrückblick kommt deshalb auch verspätet...

GESEHEN |
Fußball-WM
GEHÖRT | Hiromi Kawakami - Herr Nakano und die Frauen
GELESEN | Joachim Seidel - HimbeerToni
GETAN | gelesen...gelesen...gelesen
GEGESSEN | vegetarische Schnitzel
GETRUNKEN | Mineralwasser + Schwarze Johannisbere = tolle erfrischende Kombi
GEDACHT | Wieso muss ich am Schreibtisch sitzen, wenn alle Leute in den Park ziehen??
GEFREUT | Freunde getroffen & einen schönen Abend verbracht
GEÄRGERT | Wo bleibt meine Zeit? Verdammt...
GEWÜNSCHT | einen Tag im Park + Sonnen
GEKAUFT | Momentan vergesse ich sogar, in den Supermarkt zu gehen - da ist an shoppen nciht zu denken...
GEKLICKT | eure youtube channels!

Tag 29 - Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???


Alice Sebold - In meinem Himmel; 2002

Kommentar (von amazon):
"Mein Nachname war Salmon, also Lachs, wie der Fisch; Vorname Susie. Ich war vierzehn, als ich am 6. Dezember 1973 ermordet wurde." Schon der Beginn von Alice Sebolds Romandebüt deutet an, dass sich die Autorin viel vorgenommen hat. Nicht nur, dass die schreckliche Geschichte vom Sexualmord an der kleinen Susie Salmon vom Opfer selbst erzählt wird, noch dazu befinden wir uns als Leser mit Susie in ihrem Himmel, von wo aus sie das Schicksal ihrer Familie nach ihrem Tod verfolgt. Zwar ist Susies Himmel so ausgestattet, wie sie sich ihr Leben auf der Erde immer gewünscht hatte -- in der Schule gibt es nur Kunstunterricht, und die einzige Lektüre besteht aus Modezeitschriften --, doch die Heldin will noch nicht von den Lebenden und ihrer Trauer und Verzweiflung Abschied nehmen. So versucht sie, mit ihren Freunden und ihrer Familie in Kontakt zu bleiben, auch um ihren Mörder, den unscheinbaren Nachbarn Mr. Harvey, zur Strecke zu bringen. Doch wie die Lebenden muss auch Susie erkennen, dass Erinnerungen, auch wenn sie nicht gänzlich verschwinden, sich doch stetig ändern, und zu einer gemeinsamen Erfahrung werden, welche die unüberwindliche Abwesenheit zu akzeptieren gelernt hat.

Die Idee dieses Romans sowie den plot fand ich sehr spannend. Allerdings ist die filmische Umsetzung von Peter Jackson viel zu kitschig und symbol-lastig.

Sonntag, 13. Juni 2010

Tag 28 - Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!


William Shakespeare - Macbeth; erschienen 1623

Tja, ohne den Film zu diesem Drama wäre meine Englischklausur damals wohl nicht so gut ausgefallen....

Samstag, 12. Juni 2010

Tag 27 - Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist


Frank McCourt - Tag und Nacht und auch im Sommer. Erinnerungen; 2005

Klappentext:
Dreißig Jahre lang hat Frank McCourt an New Yorker Schulen unterrichtet. Hat versucht, launische, genervte oder aufsässige Schüler zu fesseln und ihre Herzen zu gewinnen, mit den unkonventionellsten Methoden, was ihm oft Ärger mit den Vorgesetzten einbrachte. vor allem jedoch hat er ihnen Geschichten erzählt, Geschichten aus seiner Kindheit, aus Irland, aus seinem Leben - und verblüfft festgestellt, daß die Kinder immer mehr hören wollten. In der Schule, vor seinem strengsten Publikum, hat McCourt gelernt, daß man seine Zuhörer ernst nehmen muß, wenn man sie erreichen will. Hier hat er gelernt, sie mit der ihm eigenen Mischung aus Witz und Selbstironie, Offentheit und Lebensweisheit zu fesseln. Und hier hat er erstmals zum Erzählen seiner Lebensgeschichte gefunden, die ihn später mit "Die Asche meiner Mutter" weltberühmt machte.

Auch wenn Frank McCourt wegen seiner Unterrichtsweise teilweise von seinen Vorgesetzten kritisiert wurde - so ein Lehrer wie er würde ich schon gerne werden...

Freitag, 11. Juni 2010

Tag 26 - Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest



Andreas Steinhöfel - Dirk und ich; 1991

Klappentext:
Eigentlich ist die Welt um Andy und Dirk ganz friedlich, aber keine Sorge: Das ändert sich schlagartig, sobald die beiden Brüder irgendwo auftauchen. Egal ob Geburtstag, Umzug oder Schulalltag - Andy und Dirk sind für jedes Chaos zu haben. Und dann kommt mit Baby Björn auch noch ein dritter Bruder dazu! Das kann ja heiter werden ...

Hier ist mir die Wahl wirklich nicht schwer gefallen! Dirk und ich ist das allerbeste Buch zum Vorlesen, das ich kenne. Die beiden Brüder bauen so einiges Chaos, sind aber gleichzeitig sehr liebenswert.

Donnerstag, 10. Juni 2010


Tag 25 - Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt


Thomas Mann - Buddenbrooks; 1901

Kurzbeschreibung (amazon):
In Lübeck lebt und arbeitet die großbürgerliche Familie der Buddenbrooks. Über die Geschicke von Familie und Geschäft herrscht Patriarch Jean Buddenbrook. Auch die drei Kinder Thomas, Christian und Tony müssen ihre privaten Bedürfnisse seinem Anspruch unterordnen. Die Söhne sollen das Handelshandwerk lernen, und Tony muss ihre große Liebe einer standesgemäßen Hochzeit opfern. Doch als Jean stirbt, treten die persönlichen Lebensvorstellungen der Kinder wieder in den Vordergrund, und das Familienimperium zerbricht langsam.

Ich kann es gar nicht genau beschreiben, aber an einigen Stellen habe ich mich schon sehr in Tony Buddenbrook wiedererkannt...

Mittwoch, 9. Juni 2010

Gedankenkopf & Tintenherz

Ein schon ziemlich altes Gedicht, heute ein bisschen dran gefeilt, möchte ich euch jetzt doch daran teilhaben lassen:


Ihr schaut manchmal so
als könntet ihr es nicht
verstehen. Als wolltet
ihr nicht verstehen weil...
weil es euch peinlich ist?
weil ihr nicht zugeben wollt,
dass ihr so viele Dinge
zwischen den Zeilen entdeckt?
Habt ihr Angst, euch zu
verlieren? Habt ihr Angst,
dass die Frage nach dem Warum
wieder auftaucht? Und ihr immer
noch keine Antwort habt?

Da ist ein Zeilensturm,
eine Seitenschlacht, eine
ganze Armee aus Büchern hinter uns.
Gegen die Realität, sind wir
auf Fantasieflucht und wir
werden siegen. Vor Kapitelende.

Denn wir haben nen Gedankenkopf
und ein Tintenherz.

© Cara Elea

Tag 24 - Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast


Jan Weiler - Maria, ihm schmeckt's nicht!; 2003

Kurzbeschreibung:
»Als ich meine Frau heiratete, konnte ihre süditalienische Familie leider nicht dabei sein. Zu weit, zu teuer, zu kalt. Schade, dachte ich und öffnete ihr Geschenk. Zum Vorschein kam ein monströser Schwan aus Porzellan mit einem großen Loch im Rücken, in das man Bonbons füllt. Menschen, die einem so etwas schenken, muss man einfach kennen lernen.«Die herrlich komische Geschichte einer unglaublichen Verwandtschaft aus dem unbekannten italienischen Bundesland Molise, das laut seiner Bewohner »am A… der Welt« liegt.

Ich bin eigentlich nicht der Typ für lockere, humorvolle Geschichten dieser Art. Aber dieses Exemplar war vor 4 oder 5 Jahren ein Geburtstagsgeschenk. Eigentlich fand ichs ganz gut, aber eben nicht sooo gut, dass ich mir gleich noch einen Weiler anschaffen müsste. Dafür ist mein SuB schon zu hoch...

Dienstag, 8. Juni 2010

Tag 23 - Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat


Volker Kriegel - Olaf, der Elch; 1999

Kurzbeschreibung:
Die Geschichte einer wundervollen Freundschaft von zwei Einzelgängern oder Wie der einschaufelige Elch und der einäugige Weihnachtsmann ein unschlagbares Gespann wurden.

Eine Weihnachtsgeschichte zum Schmunzeln mit sehr sympathischen Charakteren...

Montag, 7. Juni 2010

Tag 22 - as Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat

Marion Zimmer Bradley - Die Nebel von Avalon; 1982

Kurzbeschreibung (von amazon):
Die amerikanische Fantasy-Autorin Marion Zimmer Bradley hat ein gewaltiges Epos in der großen Tradition der Ritterromane geschaffen, in dem sie den Zauber der alten Mythen und Legenden um König Artus wieder heraufbeschwört.
Es ist Morgaine, die Hohepriestipn des Nebelreichs Avalon und Schwester von Artus, die hier die wahre Geschichte von ihrem königlichen Bruder erzählt, von den Rittern seiner Tafelrunde, allen voran Lancelot, und von den Mysterien diesseits und jenseits dieser Welt. Wohl zum ersten Mal erzählt eine Frau diese wundersame Geschichte, zeigt die christlich stilisierten Heldengestalten in einem neuen Licht und erinnert daran, daß einst Frauen die Macht in den Händen hielten: Sie lenken im Verborgenen das Geschick ihrer Zeit und setzen den König der Legenden auf den Thron, geben ihm das heilige Schwert Excalibur, mit dem er die Sachsen für immer vertreibt.
Aber es geht um mehr bei diesem Kampf auf Leben und Tod. Rituale, Magie, visionäre Einsichten, Versagen und Größe fordern die Menschen heraus, die um den richtigen Weg des Glaubens und des Lebens ringen. In der Enthüllung des Mysteriums vom Heiligen Gral erfüllt sich das Schicksal von König Artus und seinen Rittern. Es ist Höhepunkt und Abstieg zugleich, denn Avalon, die Insel der Apfelbäume, die alte Welt der Naturreligion, versinkt unwiederbringlich in den Nebeln der Zeit.


1117 Seiten! Da habe ich mich noch nicht herangetraut...

Sonntag, 6. Juni 2010

31/05/2010 - 06/06/2010

Na, was fehlt noch? Sonntag Abend? Genau! Der Wochenrückblick!

GESEHEN |
Vincent will Meer
GEHÖRT | Hiromi Kawakami - Herr Nakano und die Frauen
GELESEN | David Wagner - Vier Äpfel & Ursula Poznanski - Erebos angefangen
GETAN | seit circa 2 Monaten mal wieder laufen gewesen...
GEGESSEN | Bin ein totaler Fan von Obstgläschen (die, die eigentlich nur Babys essen...)
GETRUNKEN | einen halben Liter Mineralwasser für 4 €... (N-Joy Starshow Abzocke)
GEDACHT | Wieso muss ich am Schreibtisch sitzen, wenn alle Leute in den Park ziehen??
GEFREUT | Bei Silvans und Franzis Gewinnspiel gewonnen (jaaa, ich hatte eine gute Woche...)
GEÄRGERT | siehe unter 'Getrunken'...
GEWÜNSCHT | mehr Zeit für die Bachelorarbeit, schon zwei Wochen dabei und nicht richtig glücklich mit dem bisherigen Zwischenstand...
GEKAUFT | FlipFlops!
GEKLICKT | nach langer Zeit mal wieder Vorablesen

Tag 21 - Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Friedrich Schiller - Don Karlos; 1787/88

Intrigen über Intrigen....

Ich habe es in der 12. Klasse gelesen und habe überhaupt keinen Zugang zur Handlung gefunden. Zu komplex, zu verkopft, zu anstrengend. Da gefällt mir Goethe doch wesentlich besser als Schiller.

Samstag, 5. Juni 2010

Vincent will Meer

Ich weiß, ich bin mit diesem Trailer ziemlich spät dran, aber ich habe es erst diese Woche geschafft, Vincent will Meer zu schauen. Und weil ich ihn toll finde, hier für euch nochmal der Trailer:

Tag 20 - Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

T.C. Boyle - The Tortilla Curtain; 1995 (dt. América, 1998)

Kurzbeschreibung:
While Delaney and Kyra Mossbacher enjoy a wealthy lifestyle in the suburbs of Los Angeles, Cándido and América Rincón are fighting to stay alive as illegal Mexican migrants. A car accident brings their two worlds colliding together, and from then on the reader sees how these two different lifestyles intersect and interact with each other.

Die Kurzbeschreibung klingt vielleicht noch nicht einmal allzu spannend, aber für mich ist dies definitiv das beste Buch, was ich für den Unterricht lesen musste. (Denn so war die Frage ja gemeint, oder?)

Freitag, 4. Juni 2010

Tag 19 - Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest

....äh, was ich schon immer lesen wollte? Alle Bücher, die auf meinem SuB liegen natürlich! Okay, da sind auch ein paar SuB-Leichen dabei, aber schaut selbst. (Ich habe im Mai übrigens die 100 überschritten...):

A
Adair, Gilbert - Wenn die Postmoderne zweimal klingelt
Aiken, Joan - Du bist ich
Anders, Petra (Hg.) - Texte und Materialien für den Unterricht. Slam Poetry.
Austen, Jane - Pride and Prejudice
Auster, Paul - Stadt aus Glas

B
Bank, Zsusza - Der Schwimmer
Barrico, Alessandro - Seide
Boyes, Roger - How to be a Kraut
Zimmer Bradley, Marion - Die Nebel von Avalon
Büchner, Barbara – Eddies Gespenster
Buschheuer, Else - Masserberg

C
Carleton, Jetta – Wenn die Mondwinden blühen
Coetzee, J.M. – Elizabeth Costello
Collins, Suzanne - Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele

D
Dahl, Niels Fredrik – Auf dem Weg zu einem Freund
Döblin, Alfred- Berlin Alexanderplatz
Dominguez, Carlos Maria - Das Papierhaus
Dorrestein, Renate - Das Erdbeerfeld
Duken, Kerstin - Jahrhundertsommer
Duncker, Patricia - Die Germanistin

E -

F
Follett, Ken - Die Nadel
Fowler, Karen Joy - The Jane Austen Book Club
Frisch, Max- Homo faber

G
Gamm, Rüdiger – train your brain
Gaarder, Jostein - Sophies Welt
Gavalda, Anna - Je voudrais que quelqu'un m'attende quelque part
Gilbert, David – Die Normalen
Glattauer, Daniel - Gut gegen Nordwind & Alle sieben Wellen (Doppelband)
Goethe, Johann Wolfgang – Die Wahlverwandschaften
Grass, Günther – Katz und Maus
Guedj, Denis – Das Theorem des Papageis
Guizetti, Roswitha - Les écrivains à l'école

H
Hacker, Katharina - Die Habenichtse
Haddon, Mark - A Spot of Bother
Hannig, Christian – Im Land der Schotten
Hart, Marten 't - Die schwarzen Vögel
Hauptmann, Gerhard - Die Ratten
Hennig von Lange, Alexa - Risiko
Hennig von Lange, Alexa - Warum so traurig?
Highsmith, Patricia - Der talentierte Mr. Ripley
Houellebecq, Michel – Die Möglichkeit einer Insel
Horváth, Ödön von - Geschichten aus dem Wiener Wald
Hotschnig, Alois – Die Kinder beruhigte das nicht
Hustvedt,Siri - Was ich liebte
Huxley, Aldous - Brave New World

I -

J
Jinks, Catherine - Kleine Geheimnisse unter Freunden
Junge, Traudl - Bis zur letzten Stunde. Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben

K
Kaminer, Wladimir - Russendisko
Karahasan, Dzevad – Der nächtliche Rat
Kinsella, Sophie - Die Schnäppchenjägerin
Kircher, Harmut (Hg.) - Fünfzig Sonnette
Kuckart, Judith - Die Verdächtige
Kühn, Lotte - Schulversagen

L
Lang, Thomas - Am Seil
Lebert, Benjamin – Kannst du
Lebert, Benjamin - Crazy
Lessing, Doris - Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund
Lingard, Joan - Across the Barricades
Lubek, Conni - Entlieben für Fortgeschrittene

M
Madigan, Julian - The Agony of Ecstacy
Matthias, Nicole – Guten Morgen, Dr. Fisch!
Mercier, Pascal - Nachtzug nach Lissabon
Meyer, Clemes - Die Stadt, die Lichter
Moehringer, J.R. – Tender Bar
Molière - L'école des femmes
Montero, Mayra - Der Berg der verschwundenen Kinder
Moriarty, Jaclyn - Buttermilchküsse

N
Noll, Ingrid - Die Apothekerin
Noll, Ingrid - Der Hahn ist tot
Norfolk, Lawrence - Lempriere's Wörterbuch

O
Olmi, Veronique - Nummer Sechs

P
Perrault, Charles - La Barbe bleue et autres contes de fées
Perry, Anne – Und ruhelos sind die Toten
Plenzdorf, Ulrich - Die neuen Leiden des jungen W.
Pratchett, Terry - Fliegende Fetzen
Pratchett, Terry - Die Farben der Magie / Der Zauberhut
Proulx, Monique - Les aurores montreales

Q
Queneau, Raymond – Stilübungen

R
Rank, Elisabeth - Und im Zweifel für dich selbst
Rilke, Rainer Maria - 50 Gedichte
Röggla, Kathrin - Wir schlafen nicht
Roy, Arundhati - Der Gott der kleinen Dinge

S
Salinger, J.D. - The Catcher in the Rye
Schenkel, Andrea Maria - Tannöd
Schiller, Friedrich – Kabale und Liebe
Schlink, Bernhard - Der Vorleser
Schnitzler, Arthur - Traumnovelle
Sebald, W.G. – Austerlitz
Shapiro, Anna - Auf der anderen Seite vom Bett
Smith, Keri – How to be an explorer to the world
Schmitt, Oliver Maria – Anarchoschnitzel schrien sie. Ein Punkroman für die besseren Kreise.
Schütze, Silke - Kleine Schiffe
Sparks, Nicholas - The Notebook
Steele, Alexander - Romane und Kurzgeschichten schreiben
Suter, Martin - Business Class

T
Tomayer, Horst – Deutsche Gespräche
Tremayne, Peter – Ein Gebet für die Verdammten

U
Urquard, Jane (Hg.) - The Penguin Book of Canadian Short Stories (Anthologie)

V
Verne, Jules - In 80 Tagen um die Welt
Verne, Jules - Reise zum Mittelpunkt der Erde

W
Ward, Rachel - Numbers. Time to Run.
Werber, Bernard - Nos Amis les Humains
Willemsen, Roger – Nur zur Ansicht
Willemsen, Roger – Kleine Lichter
Wind, Renate - Dem Rad in die Speichen Fallen
Wolf, Christa - Kassandra

X,Y,Z
Zafon, Carlos Ruiz - Das Spiel des Engels
Zafon, Carlos Ruiz - Der Schatten des Windes (geliehen)
Zeh, Juli - Adler und Engel

Insgesamt: 107 Bücher

Donnerstag, 3. Juni 2010

Anne Hertz - Glückskekse



AUTOR Anne Hertz | GENRE Romantik / Frauenliteratur
ERSCHEINUNGSJAHR 2006 | SPRACHE Deutsch
VERLAG Knaur | SEITEN 336 | PREIS 8,99 € (TB)




KURZBESCHREIBUNG DER KNAUR VERLAGSSEITE
Wie findet man heraus, ob es die große Liebe wirklich gibt? Eine SMS an eine unbekannte Nummer zu schicken gehört sicher zu den ungewöhnlicheren Ideen. Genau das aber macht Jana, als sie an ihrem 35. Geburtstag von ihrem Freund verlassen wird – und sie am Ende eines sehr feuchten, wenig fröhlichen Abends die Frage losschickt: »Was kann ich tun, um endlich glücklich zu werden? SIE« Am Morgen danach hat Jana einen Kater – und die Antwort: »Das frage ich mich auch oft. ER«
Und so beginnt eine Liebesgeschichte ohne Rendezvous und Kerzenschein – lustig, ein bisschen chaotisch und so romantisch, dass man sich wünscht, sie möge niemals enden.



INHALT
Jana Kruse wird an ihrem 35. Geburtstag von ihrem Freund Markus verlassen und die Stimmung ist im Keller. Auch ihre beiden besten Freundinnen Miriam und Steffie schaffen es kaum, sie aufzumuntern. Schließlich kommt Miriam auf die Idee, 'Schicksals-Roulette' zu spielen und die Frage "Was kann ich tun, um endlich glücklich zu werden. SIE?" an eine willkürliche Handy-Nummer zu schicken. Und ein ER antwortet. Und das nicht nur einmal. Jana findet wieder Freude an ihrem Leben...Aber dann ist da ja auch noch Felix Jäger - Janas neuer sympathischer und gutaussehender Nachbar...


REZENSION
Insgesamt hat mir Glückskekse gut gefallen. Die Handlung ist gut gestrickt und die Grundidee - Die Suche nach dem Glück - fand ich auch gut gewählt um Liebesgeschichte, Freundschaft und persönliche Lebensziele in diesem Roman zu verknüpfen. Die Charaktere sind allesamt sympathisch und lebendig gezeichnet.
Natürlich darf man von einem Frauenroman insgesamt nicht zuviel erwarten. Ich persönlich hatte das Problem, dass es mir hier in der Handlung zu viele Zufälle gab in der Story. Gerade bei diesem Buch, was eigentlich eine schöne Aussage hat, hätte ich mir etwas mehr Realitätsnähe gewünscht. Außerdem fand ich die wörtliche Rede "Erde an Jana!" teilweise zu dick aufgetragen. Generell ist der Schreibstil aber schön flüssig, an den spannenden Stellen fliegt man nur so über die Seiten.
Die Nähe zu Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück von Francois Lelord ist wahrscheinlich nicht beabsichtigt. Aber wer dieses Buch kennt, wird schon ein paar Parallelen sehen.


FAZIT
Eine schöne Geschichte für zwischendurch, die teilweise auch zum Nachdenken anregt. An manchen Stellen konnte ich den Roman nicht ganz ernst nehmen, aber das will Frauenliteratur ja meist auch nicht. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.




Eine Frage noch an alle Anne Hertz Fans: Welchen Roman der Schwestern fandet ihr am besten? Der Schreibstil hat mir nämlich eigentlich gefallen. Nur hier die Story hier leider nicht so.




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BIBLIOGRAPHISHE DATEN DER VERLAGSSEITE:AUTOR(EN)Anne HertzVERLAGKnaur TBSEITENZAHL336AUSSTATTUNGTaschenbuch  TBPREISEUR (D) 8,99ISBN3-426-62976-3ISBN978-3-426-62976-5ERSCHEINUNGSTERMIN01.01.2006GENRERomantik & Leidenschaft


(Das Coverbild entstammt der Knaur Verlagsseite.)

Tag 18 - Das Buch mit dem schönsten Cover, das du besitzt

Ziemlich spontane Entscheidung:

Yann Martel - Schiffbruch mit Tiger; 2004

Kurzbeschreibung:
Schiffbruch mit Tiger? Diese Geschichte würden Sie nicht glauben? Kein Wunder. Fantastisch. Verwegen. Atemberaubend. Wahnsinnig komisch. Eine Geschichte, die Sie an Gott glauben lässt. Pi Patel, der Sohn eines indischen Zoobesitzers und praktizierender Hindu, Christ und Muslim erleidet mit einer Hyäne, einem Orang-Utan, einem verletzten Zebra und einem 450 Pfund schweren bengalischen Tiger namens Richard Parker Schiffbruch. Bald hat der Tiger alle erledigt - alle, außer Pi. Alleine treiben sie in einem Rettungsboot auf dem Ozean. Eine wundersame, abenteuerliche Odyssee beginnt.

Eigentlich auch eines meiner Lieblingsbücher. Muss ich definitiv irgendwann nochmal lesen.

Mittwoch, 2. Juni 2010

Somewhere I have never travelled...

Weil ich weiß, dass nicht nur Buchbegeisterte meinen Blog besuchen, möchte ich euch heute noch eines meiner Lieblingsgedichte vorstellen. Bei der letzten Zeile bekomme ich immer Gänsehaut.


Somewhere I have never travelled
(E.E. Cummings, 1961)

Irgend, wo ich nie hin kam, freudig jenseits
jeder Erfahrung, haben deine Augen ihre Verschwiegenheit:
in deiner gebrechlichsten Gebärde ist etwas, das mich umschließt
oder das ich nicht berühren kann, weil es zu nah ist.

Dein unerheblichster Blick wird mich leicht aufschließen,
obwohl ich mich geschlossen habe wie Finger;
jederzeit öffnest du mich, Blütenblatt für Blütenblatt, wie Frühling öffnet
(unerklärlich berührungskundig) seine erste Rose.

Oder wenn dein Wunsch wäre, mich zu schließen, ich und
mein Leben würden in aller Schönheit zugehen, plötzlich,
als ob sich das Herz dieser Blume Schnee
vorstellte, der behutsam überall nieder kommt.

Nichts, was wir wahrnehmen müssen in dieser Welt, gleicht
der Macht deiner starken Gebrechlichkeit; deren Gewebe
bezwingt mich mit der Farbe seiner Länder,
Tod bewirkend und für immer, mit jedem Atmen.

(Ich weiß nicht, was das an dir ist, das schließt
und öffnet; nur irgendetwas in mir begreift:
die Stimme deiner Augen ist tiefer als alle Rosen)
niemand, nicht einmal der Regen, hat so schmale Hände.

Tag 17 - Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen


David Gilbert - Die Normalen; 2007


Kurzbeschreibung:

Was ist denn heutzutage schon normal? Billy ist hoch begabt, antriebslos und schwer verschuldet. Als seine Lebensumstände durch einen ziemlich brutalen Geldeintreiber noch prekärer werden, bleibt ihm nur die Flucht. Sie führt ihn in eine abgelegene Klinik, wo gesunde Probanden für neue Psychopharmaka stets willkommen sind. Als Mitglied der Kontrollgruppe, der so genannten „Normalen“, wird für Billy der Zauberberg bald zum Höllentrip. Und die anderen „Normalen“ entpuppen sich als Alltagsirre, die wie er vor der brutalen Banalität des Lebens fliehen wollten…

Da habe ich ein Buch aus dem SuB gegriffen. Ich habe dieses Buch vor bestimmt schon einem Jahr als Mängelexemplar von irgendeinem Sonderposten-Tischchen mitgenommen. Titel und Beshreibung fand ich sehr interessant. Aber irgendwie haben sich bisher immer andere Bücher dazwischengeschummelt.

Dienstag, 1. Juni 2010

Lesemonat Mai 2010

Gelesen:

Markus Zusak - Die Bücherdiebin


Heinrich von Kleist - Das Erdbeben von Chili



Judith Hermann - Sommerhaus, später



Anne B. Ragde - Berlin Poplars


Anne Hertz - Glückskekse



Hörspiel
:

Daniel Kehlmann - Die Vermessung der Welt


Sachbuch:

M.Doerry / M.Verbeet (Hgg.) - Wie gut ist ihre Allgemeinbildung? Der große Spiegel-Wissenstest



Tag 16 - Das neunte Buch in deinem Regal von Rechts


Roger Norman - Albions Traum; 1990

Kurzbeschreibung:
Die Entdeckung eines Spiels zieht William und John in ein geheimnisvolles Abenteuer.
Zuerst findet William einen sonderbaren, roten Würfel, der statt Zahlen Symbole trägt: Kreuz, Schwert, Totenkopf....Er sucht weiter und hinter einem schweren Bücherschrank findet er ein Spiel, bedeckt mit dem Staub von Jahren. Albions Traum. Ein Brettspiel mit Steinen, Figuren und handgemachten Spielkarten. Neugierig dreht er die erste Karte um und blickt in die Augen seines tyrannischen Direktors. Die Karte heißt "Der freundliche Henker".
William spielt Albions Traum mit seinem Cousin John. Und bald erkennen sie, dass auch andere Spielkarten Ähnlichkeit mit Menschen aus ihrer Umgebung haben. Ist es Zufall, dass das, was im Spiel geschieht, sich auch in der Realität ereignet? Oder hat Albions Traum tatsächlich magische Kräfte?

Wer diese Beschreibung liest, dem kommt hier vielleicht ein ähnliches Buch in den Sinn: Erebos. Ich habe Erebos noch nicht gelesen (aber schon im Regal) und werde danach dieses Buch noch einmal lesen - vielleicht gibt es da doch die ein oder andere Parallele...Auf jeden Fall ein spannendes Buch! Leider wird es zur Zeit nicht mehr verlegt. Weil ich es so gut fand, und unbedingt haben wollte, habe ich mir über das Internet eine alte Bibliotheksausgabe über ein Antiquariat gekauft.