Freitag, 30. Juli 2010

Freitags-Füller #7

Es ist Freitag - also wieder Zeit für den Freitags-Füller. Das Original stammt von BARBARA. Wer will, kann natürlich gerne mitmachen. (Fettgedrucktes = meine ausgefüllten Lücken)





1. Wo ist er denn, der innere Schweinehund? Ich glaub, ich habe ihn vergrault ;-)

2. Zur Zeit fühle ich mich ganz einzigartig .

3. Wenn es ruhig ist, kann ich auch selbst besser zur Ruhe kommen.

4. Salat schmeckt am besten mit Schafskäse!

5. Mein Herz ist am Hüpfen.

6. Unsere WG hat leider kein im Wohnzimmer .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf spontane Ideen , morgen habe ich vielleicht eine Fahrradtour geplant und Sonntag möchte ich faulenzen und lesen !

Donnerstag, 29. Juli 2010

The circular library by David Garcia

Ich lese gerade...


"Since the day her mother died, Jem has know about the numbers. When she looks in someone's eyes, she can see the date they will die. Life is hard, until she meets a boy called Spider. Suddenly her orld seems brighter. But on a trip to London, Jem foresees a chain of events that will shatter their lives for ever ..." (Kurzbeschreibung)

Mittwoch, 28. Juli 2010

Überraschungspost

Eine geheimnisvolle Überraschungspost hat mich vor ein paar Tagen vom Arena Verlag erreicht. Zunächst habe ich den hübschen blauen Umschlag gesehen - und meine Adresse in silberner Schrift. Nanu?, habe ich gedacht. So ein persönlich gestalteter Brief. Was mag da drin sein?
Als erstes purzelte mir eine kleine weiße Feder entgegen, dann habe ich die handgeschriebenen Textseiten gesehen: es sind Tagebuchseiten. Und die Auflösung des Ganzen? Eine wundervoll gestaltete und neugierig machende Werbung für Damian - Die Stadt der gefallenen Engel von Rainer Wekwerth. Jetzt möchte ich das Buch unbedingt lesen!



Ein Leben vorstellen.


gefunden bei Sophie | das Original ist von leilanimarie auf Flickr

Dienstag, 27. Juli 2010

Christina Helmis - Mein Lollimädchen-Ich



AUTOR Christina Helmis | UNTER MITARBEIT VON Kerstin Dombrowski


GENRE Erinnerungen, Jugendbuch | SPRACHE Deutsch
ERSTVERÖFFENTLICHUNG 2010 | VERLAG Arena
SEITEN 160 | PREIS 9,95 € (Broschiert)


Dies ist der 2. Teil der neuen Arena-Serie "Mein Leben".

Kurzbeschreibung von der Arena Verlagsseite
Um nicht länger für alle das Moppelchen zu sein, hört Christina auf zu essen. Mit 17 Jahren landet sie zum zweiten Mal in der Psycho-somatischen Klinik; bei einer Größe von 1,73 m wiegt sie noch 37 Kilo. Zwei Wochen später wäre sie gestorben, sagen die Ärzte. Aber Christina will leben – und essen. In Briefen, E-Mails und Interviews dokumentiert sie ihren Kampf gegen die heimtückische Krankheit.

Inhalt:
Christina leidet an Magersucht. In diesem Buch erzählt sie, wie sie in die Krankheit hinein geraten ist und auch, wie sie es geschafft hat, wieder in den Alltag zurückzukehren. Sie berichtet von ihren Familienverhältnissen, welche Rolle Freunde gespielt haben in den vier Jahren, in denen sie an der Krankheit litt und sie gibt viel von ihrer Gefühlswelt Preis. Auch erzählt sie von ihren Aufenthalten in zwei Kliniken, die sie besuchte um die Krankheit zu bekämpfen.

Rezension:
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es gibt einen sehr guten Einblick in die Krankheit ohne einerseits zu sachlich oder andererseits zu emotional zu werden. Natürlich fühlt sich der Leser mit Christina verbunden, da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Der Schreibstil ist klar, aber auch sehr lebhaft und jugendlich. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Chronologie aufgebrochen wurde und das Buch an einer Stelle in Christinas Leben einsetzt, an der sie bereits sehr stark unter der Krankheit leidet. So wird der Leser von Beginn an mit dem Ausmaß der Krankheit konfrontiert. Auch hat mir gefallen, dass jedes Kapitel mit einer kurzen Stellungnahme beginnt - sei es Christinas Mutter, ihrem Arzt in der Klinik oder Christinas bester Freundin Lena. Was ich zwiespältig beurteile ist die Beschreibung, wie Christina in die Krankheit hinein gerutscht ist. Dies wird sehr detailliert geschrieben und eben auch mit den positiven Auswirkungen - welches Glücksgefühl man plötzlich spüren kann, wenn man abgenommen hat. Bei jugendlichen Mädchen, die dieses Buch lesen, könnte dies vielleicht zur Motivation führen, auch mal abnehmen zu wollen. Natürlich wird diese 'positive Stimmung' durch die Vorschau des Klinikaufenthaltes geschmälert, sie wird meiner Meinung nach aber nicht komplett ausgeblendet. Das Buch eignet sich, wahrscheinlich auch deshalb, sehr gut um in der Gruppe oder Klasse gelesen zu werden. Es bietet viele Denk- und Diskussionsanstöße.

Fazit: Ein berührendes Buch welches einen sehr guten Einblick in die Krankheit Magersucht bietet. Authentisch und nachdenklich.



Herzlichen Dank an den Arena-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!


Das Coverbild und die Kurzbeschreibung entstammen der Arena Verlagsseite.

Montag, 26. Juli 2010

Ich lese gerade...


"Ein Klassentreffen nach dreißig Jahren.

Der Mord an einer Frau.
Ein Verbrechen, das jahrzehntelang ungesühnt geblieben ist.

* * *

Ein heißer Sommer im Bergischen Land. Olga, Hanna, Thorvald und Benno treiben auf ihrem Floß im Waldsee. Da sieht einer der Jungen auf einem Felsen einen schwarzen Schatten, der plötzlich davongleitet ...

Dreißig Jahre später. Die Kinder von einst versammeln sich an einem heißen Sommertag zum Klassentreffen in Luis' Gasthof im Wald. Man lacht und trinkt und tauscht Erinnerungen aus. Die Nacht wird lang. Am nächsten Vormittag spaziert Olga in der flirrenden Hitze am Bach entlang durch den Wald – und entdeckt ihre Schulfreundin Juliane tot im Wasser. Während die polizeilichen Ermittlungen vorangetrieben werden, kochen alte Geschichten wieder hoch, und es scheint, als stünde man kurz davor, ein dunkles Familiengeheimnis zu lüften."

Freitag, 23. Juli 2010

Harold Cobert - Ein Winter mit Baudelaire


Autor: Harold CobertGenre: Roman / Belletristik
Deutsche ErstveröffentlichungAugust 2010 | Verlag: Piper / Pendo
Seiten: 281 | Preis: 17, 95 (Hardcover)


Kurzbeschreibung von der Piper /  Pendo Verlagsseite:
Es wird Herbst in Paris, als Philippe den Boden unter den Füßen verliert. Nach der Trennung von seiner Frau zwingt sie ihn, die gemeinsame Wohnung zu verlassen, und verwehrt ihm den Kontakt zu seiner Tochter. Als wenig später sein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird, ist das der letzte Schritt, der ihn in den Abgrund stürzen lässt. Das Leben auf der Straße droht ihm den Rest seiner Würde zu nehmen. Doch dann begegnet er Baudelaire, der ihn mit beständigem Optimismus und treuem Hundeblick auf vier Pfoten zurück ins Leben führt. Dank ihm und mithilfe des einfallsreichen Kebabverkäufers Bébère und der weisen Toilettenfrau Sarah findet Philippe den Mut für einen Neuanfang. Und auf einmal scheint der Tag, an dem er seine Tochter wieder in die Arme schließen kann, gar nicht mehr so fern.


Inhalt:
Philippe Lafosse, wohnhaft Paris, hatte eigentlich ein gutes Leben: verheiratet, gut verdienend und eine kleine niedliche Tochter namens Claire. Doch dann lässt sich Philippes Frau, Sandrine, von ihm scheiden und sie zwingt ihn, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen, obwohl Philippe noch keine neue Wohnung gefunden hat.
Es dauert nicht lange, und Philippe hat auch seinen Job verloren. Dies ist der Beginn eines Teufelskreises, denn ohne Job keine Wohnung und ohne Wohnung kein Job.....irgendwann hat Philippe kein Geld mehr für das Leben in Hotels und er landet auf der Straße.
Wie soll Philippe ins Leben zurückfinden?


Rezension:
Auf poetische und berührende Weise erzählt Cobert von Philippes Zeit auf den Straßen von Paris. Vom Alltagsleben und den Schwierigkeiten mit Behörden. Aber auch wie Freunde und Familie reagieren und wie er es sich erkämpfen muss, seine kleine Tochter weiterhin sehen zu dürfen. Die Darstellung ist sehr realistisch und glaubhaft - Cobert hat eigens viel Recherche für diesen Roman betrieben. Nur Philippes Frau Sandrine bleibt stereotypenhaft. Diese Geschichte braucht keinen spannenden plot, sie lebt von der Figur Philippe, zu der der Leser eine enge Bindung aufbaut. Manchmal habe ich während des Lesens geglaubt, dieser Philippe würde wirklich existieren.
Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Die Kapitel sind kurz (manchmal sogar nur eine Seite) und sind alle betitelt, was ich sehr gelungen finde.


Fazit: Ein berührendes Buch über einen Mann, der als Obdachloser auf den Straßen von Paris landet. Ein Buch, welches den Leser nachdenklich stimmen lässt und welches sicher auch mit Vorurteilen aufräumt. Sicher keine leichte Kost für den Sommer, aber dennoch sehr lesenswert!







Herzlichen Dank an Piper / Pendo und vorablesen.de für dieses Rezensionsexemplar!



Das Coverbild entstammt der Piper / Pendo Verlagsseite.

Freitags-Füller #6

Es ist Freitag - also wieder Zeit für den Freitags-Füller. Das Original stammt von BARBARA. Wer will, kann natürlich gerne mitmachen. (Fettgedrucktes = meine ausgefüllten Lücken)





1. Zuviel Freizeit kann genauso anstrengend sein wie zu wenig Freizeit.

2. Noch 4 Wochen und dann geht's in den Urlaub ans Meer.

3. Man könnte wetten, dass die nächsten Tage endlich etwas kühler werden.

4. Die Disziplin, es möglichst schnell zu beenden, genau das hätte ich jetzt gerne.

5. Wenn ich endlich meine letzte Prüfungsleistung eingereicht habe.....

6. ____________ im Grunde ist das eigentlich egal . Also momentan ist mir eigentlich nichts egal...

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf faulenzen , morgen habe ich eine Schreib-Attacke geplant und Sonntag möchte ich noch nicht verplanen!

Donnerstag, 22. Juli 2010

Blog-"Award"

Hihi,

ich habe gerade mitbekommen, dass ich von Ailis und von Franzi für einen Blog-Award nominiert wurde:


Leider verstehe ich das ganze nicht wirklich (nichts gegen euch liebe Buchblogger!). Ich weiß nicht, woher dieser Award kommt und ich finde es außerdem merkwürdig, dass man 10 weitere Blogger nominieren soll. Erstens bedeutet nominieren meiner Meinung nach, dass man für einen Preis (hier Award) vorgeschlagen wird und nicht, dass man ihn automatisch bekommt und zweitens finde ich, dass das ganze bei zehn Nominierungen schon zu Kettenbrief-ähnlichen Zuständen führt. Ich werde deshalb keine weiteren Nominierungen machen - schaut einfach in meine Blogroll, wenn ihr meine liebsten Blogs wissen wollt ;-) Die zu diesem Award gehörige Frage kann ich euch aber natürlich beantworten:

“Was magst du am liebsten an deinem Blog?“

Ich mag besonders meinen Header, den ich selbst gebastelt habe. Auf den bin ich schon ein wenig Stolz. Außerdem mag ich naürlich an meinem Blog, dass ich über ihn andere literaturbegeisterte Menschen finden kann!

Dienstag, 20. Juli 2010

Ich.will.ans.Meer!

Verzeiht mir, wenn hier gerade ein wenig Sommerflaute einkehrt. Ich genieße meine neu gewonnene Freizeit, freue mich auf den Abschluss meines Bachelorstudiums und kann mich endlich am Sommer erfreuen. Ach ja, lesen tue ich natürlich auch =). Deshalb heute nur ein Bild zum weiterträumen.

© Cara Elea


Freitag, 16. Juli 2010

Ich lese gerade... (zur Abkühlung...)

"Ein poetisch-zärtlicher Roman um die Eigenwilligkeit des Lebens, die Liebe eines Vaters zu seiner Tochter und die ganz besondere Freundschaft zu einem unwiderstehlichen Vierbeiner. Mit viel Einfühlungsvermögen und herzwärmendem Charme erzählt Harold Cobert von der Zerbrechlichkeit des Glücks und dem unbezahlbaren Geschenk, in den schwersten Stunden nicht einsam zu sein." (Buchrücken)

Donnerstag, 15. Juli 2010

Mihrali Simsek - Mein Leben. Mit 18 mein Sturz.


AUTOR Mihrali Simsek (Name geändert) | UNTER MITARBEIT VON Daniel Oliver Bachmann


GENRE Jugendbuch / Erinnerungen | SPRACHE Deutsch
ERSTVERÖFFENTLICHUNG 2010 | VERLAG Arena
SEITEN 160 | PREIS 9,95 € (Broschiert)

Dies ist der 1. Teil der neuen Arena-Serie "Mein Leben".

Kurzbeschreibung von der Arena Verlagsseite:
Wie sieht Alltag hinter Gittern aus? Welche Perspektiven bietet die Zukunft? Und wie lebt man mit dem Wissen, etwas nie wieder gutmachen zu können? Mit 18 Jahren wurde Mihrali Simsek zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Weil er verhindern will, dass anderen Jugendlichen Ähnliches passiert, erzählt er seine Geschichte - klar, direkt und schonungslos ehrlich.
Mihrali Simsek ist Türke - obwohl er in Deutschland geboren ist und sich als Deutscher fühlt. Doch für alle anderen ist er ein Türke. Ein Kanake, wie Mihrali selbst sagt. Und das macht das Leben nicht einfach.
Eigentlich hat Mihrali ein gutes Leben: Er geht aufs Gymnasium - nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste Schüler - seine Mutter ist sehr fürsorglich und er ist talentiert. Er schreibt intelligente Texte und rappt. Wie landet so einer wegen Todschlag im Gefängnis?
Genau das erklärt Mihrali in diesem Buch. Wie er mit Vorurteilen zu kämpfen hat und wie er von seinem 'Migrationshintergrund' geprägt ist. Er redet über das schwierigeVerhältnis zu seinen Freunden und natürlich darüber, wie das Leben in einem Gefängnis aussieht.
Rezension:
Mir hat dieses Buch sehr gefallen. Mihrali benutzt eine klare, unverblümte und natürlich auch jugendliche Sprache um seine Erfahrungen zu schildern. Das Buch ist in große Kapitel unterteilt, die jeweils von kurzen poetischen Texten von Mihrali eingeleitet werden. Die Kapitel an sich sind noch einmal in "Drinnen" und "Draußen" unterteilt. Mir hat diese Einteilung sehr gut gefallen, denn sie passt wahrscheinlich hier viel besser als eine chronologische Schilderung. Mihrali räumt mit Klischées auf und bringt den Leser dazu, über Vorurteile anderen gegenüber nachzudenken. Der Leser erfährt, wie das Leben in einem Gefängnis zu geht und welche Probleme das mit sich bringt, an die man als Außenstehender wahrscheinlich noch nie gedacht hat. Die nicht chronologische Darstellung bietet auch den Vorteil, dass man Mihrali und sein Umfeld erst einmal kennen lernen kann und nicht gleich mit seiner Tat konfrontiert wird. Diese wird im Buch eher recht zum Ende hin geschildert, was meiner Meinung nach die richtige Entscheidung ist.
Fazit: Die Schilderung von Erinnerungen eines türkischstämmigen deutschen Jugendlichen, der eine falsche Entscheidung ist seinem Leben trifft, die sein ganzes weiteres Leben bestimmt. Abgeklärt und unverblümt erzählt, aber trotzdem berührend. Sicherlich auch gut als Schullektüre geeignet.
Die weiteren geplanten Bände dieser Serie werde ich definitiv auch lesen.



Herzlichen Dank an den Arena-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!
Das Cover und die Kurzbeschreibung entstammt der Arena Verlagsseite.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Ursula Poznanski - Erebos



AUTORIN Ursula Poznanski | GENRE All-Age Thriller
ERSCHEINUNGSJAHR 2010 | SPRACHE Deutsch 
VERLAG Loewe| SEITEN 488 | PREIS 9,95 € (Taschenbuch)

INHALT
Nick (circa 14/15 Jahre alt) geht in London zur Schule. Und seit einiger Zeit verhalten sich seine Mitschüler irgendwie geheimnisvoll - was steckt dahinter? Es dauert nicht lange, und Nick erfährt es. Ein Computerspiel mit Namen EREBOS macht per Raubkopie die Runde.
Nick bekommt eine Kopie von EREBOS und ist sofort begeistert von dem Spiel - es wirkt so real. Aber Nick wundert sich ein wenig über die strengen Regeln: Er darf es nur alleine spielen. Er darf mit niemandem über das Spiel reden. Und er hat nur eine Chance, EREBOS zu spielen.
Nick wird vom dem Spiel in seinen Bann gezogen und er muss Aufgaben lösen um Level aufzusteigen. Das Besondere hierbei: Die Aufgaben müssen in der Realität gelöst werden. Nick wird klar, dass dieses Computerspiel Dinge über ihn weiß, die es eigentlich nicht wissen dürfe. Und er stellt bald fest, wie mächtig es ist...


REZENSION
Ich war zunächst skeptisch bei diesem All-Age Thriller - würde mich das Thema Computerspiel in seinen Bann ziehen können? Doch alle Skepsis war unnötig. Der Spannungsbogen der Geschichte ist so hoch, dass man gar nicht merkt, wie man die Seiten umblättert...Ursula Poznanski schafft es, die Handlungsebene der "realen Welt" mit der virtuellen Welt des Computerspiels gekonnt zu verknüpfen. Der plot ist sehr gut ausgebarbeitet und bietet am Ende noch so einige spannende Überraschungen... Ursula Poznanskis Sprache ist klar, teilweise jugendlich, aber niemals aufgesetzt.
Es ist echt unglaublich, welch einen Sog dieses Buch entwickelt. Teilweise hatte ich das Gefühl, ich spiele das Computerspiel, das ja eigentlich Nick in der Geschichte spielt...Die Auflösung des Ganzen hat mich sehr überzeugt, nur leider driftet die letzte Seite des Buches etwas in Kitsch ab.


FAZIT
Ein spannender Thriller für jedes Alter, der ein aktuelles und auch prekäres Thema behandelt. Unbedingt lesen!







_____________
Ursula Poznanski
Erebos 
ab 12 Jahren
1. Auflage 2011 als Taschenbuch
488 Seiten, 12.5 x 19.0 cm
ISBN 978-3-7855-7361-7 

9,95 € (D)  / 10,30 € (A)


Das Coverbild entstammt der Loewe-Verlagsseite.

Ich lese gerade...

Krystyna Kuhn - Das Tal Season 1.1. Das Spiel


"Eine coole Einweihungsparty im Bootshaus, so feiern die neuen Studenten ihre Ankunft im Grace College. Doch schon bald merken Julia udn ihre Freunde, dass in dem abgelegenen Tal mitten in den kanadischen Bergen etwas nicht stimmt. Wozu dienen die vielen Verbotsschilder rund um das College? Und warum ist der Ort nciht auf Google Earth zu finden? ..."


Dienstag, 13. Juli 2010

Ein 19-Akter

Die liebe Karin von Literatur und mehr hat vor kurzem die 10.000-Besucher Grenze auf ihrem Blog durchbrochen. Und weil das natürlich etwas Besonderes ist, hat sie zu diesem Anlass ein Gewinnspiel gestartet: Ein Gewinnspiel in 19 Akten. Dies bedeutet, es gibt 19 Mal etwas zu gewinnen! Der erste Akt hat gestern gestartet und das gibt es zu gewinnen:
Thomas Thiemeyer - Der Palast des Poseidon

Wer Karin und ihren Blog noch nicht kennt, sollte dort schleunigst einmal vorbeischauen! (Und zwar nicht nur wegen des Gewinnspiels, sondern auch um ihre tollen Rezensionen zu lesen ;-)

Freitag, 9. Juli 2010

Freitags - Füller #5

Es ist Freitag - also wieder Zeit für den Freitags-Füller. Das Original stammt von BARBARA. Wer will, kann natürlich gerne mitmachen. (Fettgedrucktes = meine ausgefüllten Lücken)





1. Ein Lächeln ist Wärme für's Herz .

2. Blaues Weingummi ist das Leckerste was ich in den letzten Tagen gegessen habe.

3. Ich hätte gerne mehr Zeit für kreative Ideen in meinem Leben, und weniger Ärger mit Bürokratie .

4. Mir fällt gerade ein, dass wir schon mitten im Sommer sind und ich noch kein einziges Mal baden war =( .

5. Einen Gutschein für DaWanda , das würde ich mir wünschen wenn ich morgen Geburtstag hätte.

6. An warmen Sommerabenden liebe ich philosophische Gespräche bis nach Mitternacht .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine große Handvoll Schlaf , morgen habe ich einen Endspurt geplant und Sonntag möchte ich erleichtert aufatmen !

Dienstag, 6. Juli 2010

Ich lese gerade...


Wie sieht Alltag hinter Gittern aus? Welche Perspektiven bietet die Zukunft? Und wie lebt man mit dem Wissen, etwas nie wieder gutmachen zu können? Mit 18 Jahren wurde Mihrali Simsek zu einer Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Weil er verhindern will, dass anderen Jugendlichen Ähnliches passiert, erzählt er seine Geschichte - klar, direkt und schonungslos ehrlich.


Der erste Band der neuen Arena-Reihe, in der junge Menschen schicksalhafte Ereignisse ihres Lebens erzählen. Authentische Fälle ehrlich erzählt.

Montag, 5. Juli 2010

28/06/2010 - 04/07/2010

Abschließend für letzte Woche folgt noch der kleine Wochenrückblick,
und vielen Dank an nun über 50 Leser!

GESEHEN | Fußball-WM
GEHÖRT | ein neues Hörbuch: Francoise Dorner: Die letzte Liebe des Monsieur Armand
GELESEN | Die Mittwochsbriefe (leider bleibt es momentan unter meinen Erwartungen...)
GETAN | Man höre und staune: 31 Seiten geschrieben, das Ende der BA Arbeit naht... =)
GEGESSEN | Sehr wenig Hunger wegen der Wärme, geht euch das auch so?
GETRUNKEN | viel.
GEDACHT | Guten Tag, liebe Motivation.
GEFREUT | über eine kleine Eule
GEÄRGERT | Wieso muss es der Sommer gleich so übertreiben?
GEWÜNSCHT | schon Ferien zu haben, das wäre jetzt klasse
GEKAUFT | Snoopy-Himbeer-Pudding
GEKLICKT | Diesmal wirklich eines meiner neuen Highlights auf youtube:

Librarians Do Gaga

Samstag, 3. Juli 2010

Bücherwahnsinn

Gerade gefunden bei BOOK LOVERS NEVER GO TO BED ALONE. Wer sich gerne Fotos mit Büchern darauf anschaut, der sollte dieser Seite einmal einen Besuch abstatten!



Wer dieses Bild in größerer Form begutachten möchte: aufs Bild klicken!

EU Book Contest - Mein Beitrag: Schweden

Im Rahmen von Verenas EU Book Contest hatte ich mir das Land Schweden ausgesucht. Deshalb möchte ich euch heute Hannas Töchter von Marianne Fredriksson vorstellen:


Zur Autorin Marianne Fredriksson:
Marianne Fredriksson wurde am 28. März 1927 in Göteborg geboren. Zunächst arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften in Schweden. 1980 veröffentlichte sie dann ihr erstes Buch und viele weitere folgten. Von ihren Büchern wurden Simon (1985) und Hannas Töchter (1994) zu Weltbestsellern. Insgesamt wurden ihre Bücher in 150 Ländern publiziert und weltweit 17 Millionen mal verkauft. Am 11. Februar 2007 starb Marianne Fredriksson bei Stockholm.

Hannas Töchter
Grob gesagt ist dieser Roman eine Familienchronik. Das interessante ist aber, dass hier nicht chronologisch erzählt wird - wodurch sich das Buch von vielen anderen berühmten Familienchroniken (zB Mann's Buddenbrooks oder Allende's Geisterhaus) abhebt.
Der Leser trifft auf Anna, die ihre alte und nicht mehr ansprechbare Mutter Johanna im Pflegeheim besucht. Und Anna fragt sich, warum sie so wenig über das Leben ihrer Mutter Johanna und das ihrer Großmutter Hanna weiß. Warum hat sie all die Fragen nie gestellt, die ihr auf dem Herzen lagen?
Anna beginnt nachzuforschen und eine Reise in die Vergangenheit beginnt. Ann schildert das Leben ihrer Großmutter Hanna und das Leben ihrer Mutter Johanna auf einfühlsame und detailreiche Weise. Der Leser erlebt 200 Jahre schwedischen Lebens mit - von dem schwierigen Landleben Hannas, den Weltkriegen, bis hin zum modernen Leben des Stadtmenschen Anna, die sich letztendlich in die Natur zurücksehnt.

Meine Meinung:
Diese Familienchronik, auch wenn sie nicht vollständig ist, da sie eher einen Fokus auf die Frauen der Familie legt, hat mich sehr berührt. Die Erzählung besticht besonders durch ihre detailreiche Schilderung und die multiperspektive Darstellungsweise. Der Leser erlebt das Geschehen aus Hannas und Johannas Sicht, wobei sich Anna immer wieder "dazwischenschaltet". So kann der Leser die Standpunkte aller drei Frauen nachvollziehen und gleichzeitig ihre Geschichten aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.
Einziger Kritikpunkt ist der sehr verwirrende Anfang, in dem Elemente der drei Frauenleben so verwebt sind, dass eine Zuordnung und ein Überblick über die Handlung zunächst schwerfällt. Hat man aber diese ersten 50 Seiten überstanden, so taucht man ein in das facettenreiche und bewegende Leben dreier sehr unterschiedlicher Frauen. 381 Seiten spannende Familiengeschichte!


Meine Erklärung zum EU Book Contest findet ihr HIER. Oder schaut doch bei Verena vorbei, die die Aktion gestartet hat. Unter diesem Beitrag könnt ihr euch übrigens immer noch anmelden - ein paar Länder sind noch nicht vergeben. Viel Spaß!

Freitag, 2. Juli 2010

Freitags - Füller #4

Es ist Freitag - also wieder Zeit für den Freitags-Füller. Das Original stammt von BARBARA. Wer will, kann natürlich gerne mitmachen. (Fettgedrucktes = meine ausgefüllten Lücken)






1. Es war eine noch nicht sehr ertragreiche Woche - da muss ich mich am Wochenende noch einmal ran setzen.

2. Im Supermarkt habe ich zuletzt eingekauft .

3. Mein Kühlschrank ist einfach zu klein!

4. Wenn ich mein Leben nochmal leben könnte, wäre ich manchmal gerne mutiger gewesen.

5. Den Abwasch hinausschieben ist eine blöde Angewohnheit von mir.

6. Die beste Abkühlung bei dieser Hitze ist eine kalte Dusche!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mal wieder auf Fußball , morgen habe ich noch nichts geplant und Sonntag möchte ich nicht an Montag denken !

Donnerstag, 1. Juli 2010

Philip Sington - Das Einsteinmädchen



AUTOR Philip Sington | GENRE Thriller / Historischer Roman
ERSCHEINUNGSJAHR 2010 | SPRACHE Deutsch (Original: Englisch)
ORIGINALTITEL The Einstein Girl, 2009
VERLAG dtv premium | SEITEN 464 | PREIS 14,90 € (broschiert)


KURZBESCHREIBUNG (auf der dtv Verlagsseite)
Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall - und von seiner Patientin. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? [...]


INHALT
Die Geschichte spielt im Berlin der 30er Jahre. Martin Kirsch ist ein aufstrebender Psychater und zudem noch mit der hübschen Tochter eines reiches Industriellen verlobt. Doch Martin Kirsch ist nicht glücklich. Seine Arbeit in der Berliner Charité frustriert ihn, weil er das Gefühl hat, seinen Patienten nicht helfen zu können und zudem ist er ein scharfer Kritiker der Arbeitswesen seiner Kollegen - was seine Lage nicht einfacher macht. Außerdem leidet er psychisch und mental noch immer an den Folgen des ersten Weltkrieges.
Eines Tages wird eine junge Patientin in die Charité eingeliefert, die nackt in einem Wald bei Caputh aufgefunden wird. Sie leidet an Amnesie und wird deshalb von den Ärzten 'Einsteinmädchen' genannt, da an ihrem Fundort im Wald auch ein Flugblatt zu einem Vortrag von Albert Einstein lag. Martin Kirsch übernimmt den Fall mit großen Ehrgeiz und will die Herkunft dieser jungen Frau herausfinden. Was er seinen Kollegen nicht verrät: er ist der jungen Frau schon vor deren Einlieferung ins Krankenhaus einmal begegnet....Eine aufregende Suche beginnt für Martin Kirsch, die ihn weit über die Grenzen Berlins hinausführt...

REZENSION

Mir hat der klare Schreibstil von Philip Sington sehr zugesagt. Die Handlung ist sehr gut aufgebaut und bis zum Schluss weiß man nicht genau, wie das Buch enden wird (auch wenn man sich manches denken kann). Mithilfe von Briefen, die die aktuelle Handlung unterbrechen, schafft Sington einen Perspektivenwechsel und bietet dem Leser so die Möglichkeit, Martin Kirsch in seinen Nachforschungen um die Identität des Einsteinmädchens immer ein Stück voraus zu sein. Martin Kirsch selbst, der Protagonist, lässt sich als Anti-Held bezeichnen. Obwohl der Leser erfährt, dass Kirsch sich gegen seine Vorgesetzen stellt, verbündet man sich als Leser doch mit ihm.
Informationen über Albert Einstein sind in diesen Roman sehr klug eingeflochten. Zum einen dadurch, dass Martins Bruder Max ein begeisterter Anhänger von Einstein war, zum anderen durch Elemente der Geschichte, die ich hier nicht weiter ausführen möchte - der Spannung wegen. Zu kritisieren am 'Einsteinmädchen' ist vielleicht die Einordnung ins Genre Thriller. Die Geschichte ist schon durchweg spannend, jedoch ist die Spannungskurve insgesamt wohl niedriger als bei manch anderen Thrillern. Das mag natürlich auch an den Informationen für Albert Einstein liegen, die in den plot eingeflochten sind. Zum einen toll gemacht, auch weil Albert Einstein zum Ende hin selbst zu Wort kommt, an manchen Stellen aber leider ein wenig anstrengend, da die Erläuterungen zu Einsteins Quantenphysik so ins Detail gehen, dass ich ihnen manchmal nicht mehr folgen konnte. An einigen Stellen war mir dann auch der Schreibstil ein wenig zu verkopft; im Gesamtzusammenhang waren das aber nicht viele Stellen.


FAZIT
Ein spannender Roman in dem Realität und Fiktion auf intelligente Weise verknüpft wurden und der auf jeden Fall auch Lust darauf macht, sich nach Ende der Geschichte noch weiter mit Albert Einsteins Leben zu beschäftigen.




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Das Cover entstammt der dtv Verlagsseite.