Dienstag, 30. November 2010

...and nothing is illuminated...

Morgen ist Dezember, wir haben den 1.Advent hinter uns, die Weihnachtsmärkte sind eröffnet und auch im Supermarkt schreit es schon seit Längerem nach Weihnachten. Und nun ist sogar eine schöne Schneedecke da, die ihren Teil für die vorweihnachtliche Stimmung erfüllt.

Aber...

Wo bleiben die ganzen Lichter? Nun ja, die Stadt hat ein paar bunte Leuchtelemente aufgehängt, aber die Bevölkerung scheint hier kein großes Interesse an Lichtern zu haben. Niemand schmückt seine Fenster, niemand stellt Lichterbögen auf, niemand hängt Lichterketten in seine Sträucher oder Tannen. Alle Fenster sind dunkel und leer. Und die Supermärkte verkaufen keine Adventskränze...

Ich hätte nicht gedacht, dass mir soviel an diesen kleinen Lichterchen liegt. Ich vermisse sie wirklich. Wie gern hätte ich jetzt einen leuchtenden Papierstern in meinem Fenster hängen.

Ich habe gerade auf Flickr nach ein bisschen Inspiration und Helligkeit gesucht.
Damit zumindest mein Blog ein wenig leuchtet.






Teaser Tuesday #5

Ich hatte gerade unheimlich Lust, was zu posten. Leider aber gerade nicht die Zeit für eine Rezension (The Land as Viewed from the Sea wartet noch...). Wie gut, dass heute Dienstag ist - der Teaser Tuesday kommt mir sehr gelegen!
Das Original ist von Should be Reading. Hier noch einmal die Regeln, falls jemand Lust hat, mitzumachen:
  • Nimm das Buch zur Hand, was du gerade liest.
  • Öffne es auf irgendeiner Seite.
  • Schreibe zwei (2) Sätze von dieser Seite in deinen Teaser Tuesday - Post.
  • Keine Spoiler! (Pass auf, dass deine Sätze nichts / nicht zu viel verraten.)
  • Nenne Autor und Buch, wenn du magst auch das Cover deiner Auflage.
  • Ein Kommentar / Link auf der Should be Reading Seite ist natürlich willkommen.







Isabelle had grown increasingly quiet. She wished Stephen would catch her eye or give some indication in his manner that everything was alright. (p. 68)








Freitag, 26. November 2010

Ich lese gerade...


Set before and during the Great War, Birdsong captures the drama of that era on both a national and a personal scale. It is the story of Stephen, a young Englishman, who arrives in Amiens in 1910. Over the course of the novel he suffers a series of traumatic experiences, from the clandestine love affair that tears apart the family with whom he lives, to the unprecendeted experience of the war itself.

Sonntag, 21. November 2010

15/11/2010 - 21/11/2010

Es ist Sonntag abend, ich habe gerade ein bisschen Zeit zum Faulenzen - und für einen Wochenrückblick.

GESEHEN | Countdown (nette englische Quizshow, in der es um Wörter geht..)
GEHÖRT | The Hundred in the Hands auf YT entdeckt, wird jetzt noch ein wenig weiter reingehört
GELESEN | The Land as Viewed from the Sea von Richard Collins
GETAN | zum ersten Mal in meinem Leben Poker gespielt
GEGESSEN | Doughnuts!
GETRUNKEN | Scrumpy Cloudy Cider
GEDACHT | jetzt schon total in Weihnachtsstimmung - schöön!
GEFREUT | entspannendes WE gehabt
GEÄRGERT | ein bisschen zuviel Kopfweh...
GEWÜNSCHT | mehr Organisationstalent ;-)
GEKAUFT | muffin tray > wartet auf den ersten Besuch im Ofen =)
GEKLICKT | bbc.co.uk (man muss jetzt ja über Kate & William auf dem Laufenden sein!)

Dienstag, 16. November 2010

Saltaire - UNESCO World Heritage Site

Letzten Samstag war ich mit vielen anderen Language Assistants in Saltaire. Das Wetter war wie immer so lala (Sonne, Regen, Sonne, Regenbogen), aber wir hatten unseren Spaß. Was an Saltaire so besonders ist? Einfach den folgenden Text lesen ;-)

Last Saturday, I had a day trip to Saltaire with many other language assistants. The weather was so-so (sun, rain, sun, rainbow), but we definitely had fun. What is so special about Saltaire? Well, read the following text and you'll find out ;-)



Saltaire ist ein kleiner Ort in West Yorkshire, der im 19. Jahrhundert vom Großindustriellen Titus Salt gegründet wurde. Und weil der Herr Salt schon ein bisschen egoistisch war und die Siedlung am Fluss Aire lag, hat er seinen Ort Saltaire genannt. Und noch ein paar andere Dinge in Saltaire zeigen, wer hier lange Zeit der Boss war:

Saltaire is a small town in West Yorkshire which was founded by industrial magnate Titus Salt in the 19th century. As the town is situated at the river Aire and because Titus Salt was a bit of an egoist, he named his town Saltaire. And, to be honest, there is more than one location in Saltaire which tells you about the founder of the town:

Statue N°1 ...

Statue N°2...

... he even named the streets after himself and his family!

Sir Titus Salt Hospital (now converted to flats)

Titus Salt hatte schon im nahegelegenden Bradford recht viel Erfolg mit seiner Wollfabrik. Aber Bradford bat ihm nicht die Möglichkeiten, seine Produktionsstätten zu expandieren. Deshalb baute er 1853 nordwestlich von Bradford eine neue Mill (Wollfabrik). Und damit ihm keiner seiner Arbeiter beim Umzug abhanden kam, baute er auch gleich die Häuser für seine 3000 Arbeiter dazu. Diese neue Wollfabrik war - flächenmäßig gesehen - zum damaligen Zeitpunkt weltweit die größte.

Titus Salt was already quite successful with his wool mill in Bradford. But Bradford didn't offer him the possibilities to expand his business. This is why, in 1853, he decided to built a new mill some miles away from Bradford. And to make clear that none of his employees left the business, he built houses for his 3000 employees aswell. At that point in time, Titus Salt's new wool mill was the biggest one worldwide with respect to the surface area.

parts of the mill

Aber Titus Salt baute nicht nur die Häuser für seine Arbeiter, er dachte an alle wichtigen Einrichtungen einer neuen Siedlung: Kirche, Schule, Krankenhaus, Armenhaus, Parkanlagen, Waschhaus, Bibliothek und eine Town Hall mit Konzertsaal für kulturelle Veranstaltungen. Auf einen Pub verzichtete er allerdings (man weiß bis heute nicht so genau, warum). Für die damaligen Verhältnisse war die Bauweise der Siedlung mustergültig. Titus baute große Häuser, alle mit fließendem Wasser und baute recht breite Straßen. Aufgrund der Mustergültigkeit dieser Siedlung, die komplett im viktorianischen Stil gebaut wurde, und aufgrund ihrer Bedeutung auf dem Weg zur Industrialisierung, wurde Saltaire 2001 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

But Titus Salt did not only built homes for his employees, he also kept in mind to provide all the important facilities of a new community: a church, a school, a hospital, a workhouse, some nice parks, a washhouse, a library and a Town Hall as a place for cultural events. But, strangely enough, he refused to built a public house (and no one knows why). With regard to the housing conditions of the time, Titus Salt's settlement was exemplary: Every house had running water and the streets in Saltaire were really broad for the time. And because of being so exemplary in terms of architectural style (Victorian) and in terms of being a signpost on the way to industrialisation, Saltaire was honoured as a world heritage site in 2001 by the UNESCO.

the workhouse
(such pretty places for the unemployed!)


the church

lovely pavillon in the park

the Town Hall

Der Löwe, den ihr auf dem Bild oben sehen könnt, ist übrigens einer von vier (Modell-)Löwen, die als Quartett am Wettbewerb für die Löwen am Trafalgar Square in London teilgenommen haben. Dieses Quartett hier gewann aber nicht. Bevor jedoch die Modelle zerstört werden konnten, schnappte sich Titus die vier Löwen und stellte sie in seiner Stadt auf....

The lion which you can see on the picture above actually belongs to a quartet of (model) lions that took part in the competition for the lions on Trafalgar Square in London. But these lions here did not win. However, they were lucky as they were not destroyed - Titus came along, bagged them and erected them in his town...

Seit 1986 ist die Fabrik nicht mehr in Betrieb. Heute dient sie als Kunstgalerie und Restaurant. Außerdem gibt es dort einige ausgewählte Einkaufsmöglichkeiten, wie zum Beispiel einen Buchladen und Kunsthandwerk. Ich habe mir auch etwas von dort mitgenommen:

Since 1986, the mill has not been in use anymore. Today, it serves as a place for art galleries and as a restaurant. Moreover, there are some exclusive shops in the mill today, like a book shop or a shop for arts and crafts. I couldn't help bying something:


a really cool book (with funny drawings)
about everything you have to know about British History!


Sonntag, 14. November 2010

Remembrance Day / Poppy Day

Heute war Remembrance Day im UK. Das deutsche Equivalent ist der Volkstrauertag. Allerdings kann man die beiden Feiertage sonst nicht so wirklich vergleichen.
Schon seit circa zwei Wochen wird sich hier 'auf diesen Tag vorbereitet'. Sprich: seit zwei Wochen gibt es überall im Fernsehen Dokumentationen über den ersten und den zweiten Weltkrieg, Soldaten sind in einer Woche durch ganz England marschiert (1000 Meilen) und man konnte überall kleine Mohnblumenanstecker kaufen (man gibt eine Spende), die als Symbol für den Remembrance Day stehen. Deshalb wird der Tag auch Poppy Day genannt. Googelt mal das Gedicht 'In Flanders Fields', dann wisst ihr warum. Seit circa einer Woche läuft hier jeder mit so einem Anstecker herum und alle wichtigen Leute im Fernsehen tragen so einen Anstecker. Ich habe mir auch einen erspendet (siehe unten). Heute gab es dann in den größeren Städten hier im UK eine Remembrance Parade, um der Gefallenen zu gedenken, und im Radio wurde berichtet, wie die Queen den heutigen Tag verbringt.

Today, it was Remembrance Day in the UK. Already two weeks ago, the British started to get prepared for this day. There were documentations about WWI and WWI broadcasted across all channels on TV, British soldiers did a 1000-mile walk and you could buy small poppy pins everywhere (for a small donation). This is why today's day is sometimes called Poppy Day. There is a famous war poem called 'In Flanders Fields' which explains the reference to poppies. For the last seven days, everyone (and especially important people on TV) have been wearing such a poppy. I got one as well. Today, there were Remembrance Parades in the bigger cities to mourn all the dead soldiers and you could listen to the radio in order to find out what the Queen did the whole day long...

my poppy

Am Donnerstag, 11.11.2010, hat sich auch in der Schule alles um dieses Thema gedreht. Seit 8:40 Uhr morgens hat die Blechbläserband der Schule traurige Lieder gespielt, es gab eine Art Gottesdienst und um 11 Uhr gab es die offizielle 2-minütige-Schweigeminute. Weil sich der Gottesdienst ein wenig verzögert hat, fand die Schweigeminute dann um 11:10 Uhr statt. Das fand ich besonders krass, weil ich ja wusste, dass genau um die gleiche Zeit in Deutschland der Beginn der Karnevalszeit gefeiert wurde. Seltsamer Tag.

On Thursday November 11, remembrance was a big topic in the school where I work. The school brass band started playing mournful songs at 8:40h in the morning and there was a speech of the head teacher and a kind of church service. Really everyone (!!) wore a poppy pin. At 11:10 am, there was an official 2-minute silence. I found this especially strange as I knew that at 11:11 am in Germany, the Carnival season started and everyone must have been quite cheerful. ...Strange day.


Dienstag, 9. November 2010

Remember, remember the fifth of November!

Letztes Wochenende, genauer gesagt letzter Freitag, wurde hier im UK die Bonfire Night / Guy Fawkes Night gefeiert. Und natürlich waren wir FLA's dabei. Das ganze geht zurück auf Guy Fawkes und seinen Gunpowder plot. Der liebe Guy und seine Kumpels wollten nämlich am 5. November 1605 das britische Parliament plus Königsfamilie mit Schießpulver in die Luft sprengen, weil sie den protestantischen und schottischen König überhaupt nicht leiden konnten.

Leider (?) wurde die Bande aber verraten und Guy, der auf die Fässer aufpassen musste, wurde am 4. November mitsamt den Fässern entdeckt und festgenommen. Das große Feuerwerk blieb damals also aus und Guy sowie seine Kumpels wurden später hingerichtet. Als Erinnerung an die ganze Sache und vielleicht als Entschädigung für das große Feuer/Feuerwerk, das damals ausblieb, finden heutzutage hier in England überall am 5. November große Feuer (ungefähr so wie bei uns zu Ostern) und große Feuerwerke statt, die größer sind als am New Year's Eve. Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte, sollte dieses Video anschauen - es ist eine ironische Dokumentation der ganzen Angelegenheit. Produziert von BBC und sehr amüsant. Ansonsten hier ein kurzer Blick auf das Bonfire und das Feuerwerk:



Last weekend, or to be more exact on Friday 5th, we celebrated the Bonfire / Guy Fawkes Night in Leeds with several other language assistants from France, Spain, Paraguay and Germany. The whole thing is based on Guy Fawkes and his gunpowder plot. On November 5 in 1605, nice chap Guy and his fellow mates tried to blow up the British Parliament and the Royal Family with the help of a lot of gunpowder, because they didn't like the British King James I, as he was a Protestant and a Scot (bad thing at the time).

Unfortunately (?) the gang was betrayed and Guy, who had to look after the barrels of gunpower, was discovered on November 4 and arrested. Therefore, the big 'firework' didn't take place and Guy as well as his fellow mates were executed later on. As a remembrance of the whole thing and as a compensation for the missed fire / firework in 1605, everywhere in Britain there are fires and fireworks lit in the parcs on November 5. For the British, these fireworks are even more important than the ones at New Year's Eve. If anyone should be interested in finding out more about Guy Fawkes and his gunpowder plot, I recommend this video which is an ironic documentation of the story produced by BBC.

Montag, 8. November 2010

Halloween in Leeds

Mensch, Halloween war wirklich ne große Sache hier in England und nicht zu vergleichen mit dem Abklatsch in Deutschland! Alle (wirklich alle!) sprechen davon, die Supermärkte sind dekoriert und man konnte schon seit Anfang Oktober überall Kostüme kaufen.
Am Halloween-Wochenende gab es hier einen Einkaufsstress wie bei uns zu Weihnachten und manche Leute sind sogar schon nachmittags verkleidet durch den Supermarkt gelaufen. Zu den Kostümen ist zu sagen, dass sich das ganze nicht (mehr?) auf furchterregende Outfits beschränkt ist.

As easily imagined, Halloween really was a big thing up here. Everyone was speaking about it weeks before, all the supermarkets were decorated like mad and the first costumes have been already offered at the beginning of October.
At the actual Halloween weekend, many people were stressed out with going shopping and heading to the supermarkets. Some have already been wearing they costumes in the afternoon! Concering the costumes, it's not only about the fear factor anymore, like you could easily recognize:

popular outfit

Zwar konnte man ziemlich viele Vampire, Teufel, Grufties, Mumien, Zombies und Hexen sehen, aber besonders viele englische Frauen haben das Ereignis als Anlass gesehen, mal wieder in Unterwäsche durch die Stadt zu laufen...
Mir ist aber auch aufgefallen, dass hier fast weniger Kürbisse vor den Häusern stehen als in Deutschland (obwohl einem hier die Kürbisse zu Spottpreisen hinterhergeworfen worden sind).

Well, there were many vampires, devils, goths, mummies, zombies and witches, but most of the British women considered the event as a good occasion to present their underwear in the streets....
What I also recognized was that actually there were less pumpkins on the doorsteps here than there were back in Germany (although you could buy pumpkins here at real bargain prices!).

Jedenfalls war uns Language Assistants ziemlich schnell klar, dass wir an diesem Großevent teilnehmen mussten und so zogen wir Samstag Abend Richtung Leeds downtown, wo wir in einer Halloween-mäßig dekorierten Bar gefeiert haben.

Anyway, we language assistants decided quite early that we definitely had to take part in this big event. This is why we went to Leeds city centre on Saturday night in order to spend the night in a bar with some nice Halloween decoration.

any guesses about my costume?

Die ehemaligen Kirchen, die hier zu Diskos umgewandelt wurden, waren an diesem Tag natürlich maßlos überfüllt....Beendet haben wir den Abend mal wieder mit fast food - stellt euch mal einen recht großen McDonalds vor, komplett überfüllt mit verkleideten, etwas derangiert aussehenden Leuten. Ja, so war das. Danke für den tollen Abend!

The former churches, which have been converted to clubs during the last years, were - quite obviously - totally crowded that night. We finished the night with fast food - imagine being in a big McDonalds, completely crowded by disguised and displaced people. Well, thanks for the awesome night everybody!



Dienstag, 2. November 2010

Paulo Coelho - Brida

Ich weiß, die Bücherfreunde unter euch haben nun ganz schön lange auf eine Rezension warten müssen. Ehrlich gesagt lese ich momentan nicht viel - mein eigenes Leben ist gerade so interessant, dass ich nicht das Bedürfnis verspüre, mich in fremde Welten zu verkriechen ;-) Aber das ein oder andere Buch lese ich natürlich doch. Stellvertretend für den Oktober stelle ich euch heute Brida von Paulo Coelho vor:


Autor: Paulo Coelho | Genre: Roman / Belletristik
Deutsche Erstveröffentlichung: September 2008
Verlag: Diogenes | Seiten: 250 | Preis: 9,90 € (Taschenbuch)



Kurzbeschreibung:


»Aber woran erkennt man den Mann oder die Frau seines Lebens?«, fragte Brida. »Du musst etwas riskieren«, war die Antwort. »Dabei wirst du oft scheitern, du wirst enttäuscht werden, desillusioniert. Aber wenn du nie aufhörst, nach deiner Liebe zu suchen, wirst du sie am Ende finden.« Eine bewegende Geschichte über Liebe, Mut und eine spirituelle Form der Erotik.

Inhalt:
Brida ist eine junge Irin, die ihren Platz im Leben sucht. Eigentlich hat sie ein gutes Leben: sie studiert, sie hat einen Freund und sie ist eine sehr hübsche junge Frau. Doch die Frage nach dem Sinn in ihrem Leben und die Frage nach der großen Liebe treiben Brida in die Welt der Magie und der Spiritualität.
Brida lernt einen Magier und eine Hexe kennen und wird durch sie in eine Welt geführt, die ihr vorher verschlossen blieb. Sie lernt viel über die urtümliche Verbundenheit von Mensch und Natur, über alte Weisheit und über die große Liebe - die Seelenverwandtschaft. Wird Brida ihren Seelenverwandten finden?

Rezension:
Zugegebenermaßen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass dieser Roman von Paulo Coelho geschrieben wurde, so hätte ich ihn vielleicht nicht gelesen.
Das Thema dieser Geschichte ist wohl nicht unbedingt massentauglich - nicht jeder kann mit Spiritualität und Magie etwas anfangen. Und ich muss gestehen, dass auch ich anfangs meine Probleme damit hatte. Man kommt aber generell recht schnell in die Geschichte hinein - Coelho weiß eben, wie man eine Geschichte zu erzählen hat.
Besonders der Hauptcharakter Brida ist faszinierend und für mich persönlich ging die Spannung des Buches von der Entwicklung Bridas aus. Die Beschreibungen der Natur haben mir auch zugesagt, leider driftet Coelho aber teilweise ins Kitschige ab.
Die Handlung ist recht simpel gehalten und aufgrund der begrenzten Anzahl der Charaktere vorhersehbar. Dafür konnte Coelho mehr Fokus auf die Philosophie der Geschichte - die Spiritualität und Seelenverwandschaft - legen. Ich persönlich fand die Idee des Romans interessant. Besonders dadurch, dass Bridas Freund Physikstudent ist, gewinnt das Ganze durch die verschiedenen Weltansichten an Tiefgang. Das Ende ist dann leider wieder ziemlich schwach.

Fazit:
Ein schöner Roman für zwischendurch, der besonders durch seine Hauptfigur Brida an Farbe gewinnt. Wer allerdings für alles Übernatürliche nichts übrig hat, der wird wahrscheinlich keine Freunde an diesem Buch finden.

Montag, 1. November 2010

Yeo Valley!



Recently seen on telly and now discovered on youtube - nice ad for a British organic milk company (Biomilch) =)