Samstag, 1. Februar 2014

Short Stories: Gute Vorsätze

Eigentlich ist dieser Blogeintrag schon ein Paradox an sich: Hier will ich über gute Vorsätze schreiben und habe schon einen gebrochen, nämlich dass dieser Beitrag erst im Februar und nicht wie geplant im Januar online geht....aber wir wollen mal nicht so streng sein.

Doch worum geht es eigentlich? Bine von waseigenes.com und Andrea von jolijou.com haben sich gedacht, dass es doch eine schöne Sache sei, wenn neben schönen Bildern nun auch die schönen Worte mal wieder mehr in den Mittelpunkt des Bloggens rücken. (Und auch mir geht es so: ein Foto ist schnell hochgeladen, aber ein guter Text ist eben nicht schnell geschrieben...) Deshalb haben Bine und Andrea für das Jahr 2014 eine Aktion gestartet:  
SHORT STORIES




Bine und Andrea werden jeden Monat ein Thema veröffentlichen, zu dem man dann seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Das ganze soll aber keine Challenge sein - unter Stress kann die Muse schließlich auch nicht arbeiten - sondern eher ein Anschubser, Gedanken mal wieder auszuformulieren und nicht im Kopf herumwabern zu lassen. Wer sich über die Aktion noch genauer informieren kann, der kann sich die "Regeln" für das Ganze durchlesen. Wer jedoch lieber liest als schreibt, der findet HIER die gesammelten Blogeinträge der bisher 113 (!) Teilnehmer für den Monat Januar. Und hier also nun meine Gedanken zum Thema:




Ich gebe zu: Ich bin einer dieser Menschen, die den Jahreswechsel als Bruch ansehen. Etwas ist abgeschlossen, etwas Neues beginnt. Aus Silvesterfeierei und der ganzen Knallerei mache ich mir nicht so viel, und auch das Wort "Vorsätze" mag ich nicht sonderlich gern. Ich lasse für mich das Jahr Revue passieren (Was lief gut? Was weniger?) und horche in mich hinein, was mein Gefühl für dieses kommende Jahr ist. Das Wort Vorsätze klingt mir irgendwie zu streng, zu durchgeplant, zu Schema F. Aber natürlich habe auch ich meine Ideen, Wünsche und losen Pläne für 2014.





Für 2014 habe ich mir keine typischen Vorsätze gemacht. Keinen Fitnessplan, kein neues Ordnungssystem, keine Ernährungsstrategie. Alles was ein immer / nie / alles im Vorsatz trägt, fällt bei mir von vorne herein weg. Ich bin ja keine Maschine. Doch selbst wenn ich mir keine Vorsätze mache, so wird es dieses Jahr Veränderungen geben. Und natürlich ist es hilfreich, sich auf diese einzustellen...



Ich werde im Mai mein Studium beenden. Das ist Fakt. Hoffentlich natürlich mit einer recht guten Note. Man will ja schließlich auch mal arbeiten gehen.... Im besten Fall finde ich übergangslos einen Job, mit dem ich die Zeit bis zum Referendariat elegant und sinnvoll überbrücken kann (Was wird dann eigentlich mit dem Blog?) Im schlimmsten Fall muss es für die Zeit ein 400€ Job tun....
Den Führerschein müsste ich eigentlich auch bald mal anfangen - Vater Staat kann angehende Lehrer schließlich hinversetzen wo er will - und ein Urlaub im Sommer wäre natürlich auch ganz nett. Einen richtig großen tollen Urlaub (7 Tage +) gab es schon länger nicht mehr. Nach 9 Monaten in England hatte ich erst mal genug Fremdes gesehen. Doch nun......Amerika?........das wäre zumindest eine verdiente Belohnung nach dem ganzen Examensstress!
Nach Belgien wird es wohl auch ab und zu gehen. Ein einziger kleiner Vorteil daran, dass der Liebste gerade so weit weg ist....




Und sonst so? Ich möchte möglichst viel aufschreiben. Kleine Dinge, große Fragen. Ich führe wieder Tagebuch. Ich will später nicht sagen: Jaja, 2014, das war dieses Jahr in dem ich Examen gemacht habe. Ich möchte auch dann noch wissen, was in den einzelnen Wochen passiert ist, einzelne Momente festhalten. Ich hoffe, das hilft mir mehr im Hier und Jetzt zu leben und nicht auf diesen einen Tag im Mai hinleben an dem dann irgendwie alles geschafft ist. Das Leben ist gerade verdammt stressig, aber es hilft, das auch mal wegzuschreiben und dabei in dem Chaos auch die schönen Dinge zu finden. 
Ach ja, mehr Bücher lesen als letztes Jahr möchte ich auch. Aber das wird wohl zwangsläufig passieren - mehr als 50 Werke muss ich ja allein für meine Abschlussprüfung in Germanistik kennen.
Ach, hm, und mehr schlafen wäre auch ganz nett.


Die Link-Fenster der jeweiligen Short Story Themen bleiben übrigens offen. Wenn ihr also Lust auf diese gemeinsame Aktion habt, dann könnt ihr auch jetzt noch für Januar teilnehmen!



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