Sonntag, 31. Juli 2016

Das Jahr des Taschenbuchs: Mein Buchkauf im Juli [#jdtb16]


Im Juli stand der Kauf der Urlaubslektüre für Das Jahr des Taschenbuchs auf dem Programm. Und da ich es liebe, Bücher an Orten zu lesen, an denen sie spielen, war es für mich klar, dass ich gern ein Buch kaufen möchte, welches in Spanien bzw. Barcelona spielt. Und ziemlich schnell hat sich bei mir auch herauskristallisiert, welches Buch es werden würde: Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafon.



Der unvergessliche Roman eines einzigartigen Erzählers – Carlos Ruiz Zafóns Welterfolg
An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt ›Der Schatten des Windes‹, und er wird sein Leben verändern …
(Quelle: http://www.fischerverlage.de/buch/der_schatten_des_windes/9783596196159)

Das Witzige ist: Ich habe dieses Buch schon einmal in einer alten Flohmarkt-Ausgabe besessen und vor drei Jahren schon einmal begonnen. Damals hatte ich es bis circa Seite 200 geschafft - und dann irgendwie das Interesse verloren und das Buch sogar weitergegeben...
Nun also mit neuer Ausgabe und passendem Setting ein zweiter Versuch. Und jetzt, nach meinem Urlaub in Barcelona und den erneuten ersten 100 Seiten kann ich sagen, dass jetzt, wo ich Barcelona bildlich vor Augen habe, auch das Lesen viel mehr Spaß macht. Ich bin mir also ziemlich sicher, dass es genau der richtige Buchkauf für den Juli war! ☺


'Das Jahr des Taschenbuchs' ist eine gemeinsame Aktion von KIELFEDER & DIE LIEBE ZU DEN BÜCHERN, um wieder mehr Aufmerksamkeit und Begeisterung für Taschenbücher zu bewirken. Jeden Monat (im Zeitraum des Jahres 2016) soll mindestens 1 Taschenbuch gekauft und darüber im Blog berichtet werden.


Freitag, 29. Juli 2016

Lieblingsbücher | Meine Halbjahres-Highlights 2016


Kaum zwei, drei Mal gezwinkert und schon ist die erste Hälfte des Jahres 2016 schon wieder passé! Durch einen neuen Job und den damit verbundenen Umzug und Städtewechsel kam ich dieses Jahr bisher noch nicht so viel zum Lesen, wie ich mir das gewünscht hätte, aber drei Favoriten möchte ich euch dennoch sehr gern vorstellen.



Selja Ahava - Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm 

Gleich mit ihrem Debütroman hat die finnische Autorin Selja Ahava eine beeindruckende und außergewöhnliche Geschichte über ein zudem schwieriges Thema vorgelegt: Gedächtnisverlust. Doch mit ihrem ganz eigenen literarischen Ton und Anleihen aus dem magischen Realismus hat die Autorin genau die richtige Darstellungsweise für dieses Thema gefunden und mich auf diese Weise sehr fasziniert. Definitiv das Buch, welches mir bisher dieses Jahr am meisten im Kopf geblieben ist und welches deshalb hier die erste Nennung verdient. MEINE REZENSION



Benedict Wells - Vom Ende der Einsamkeit

Nicht alle sind dem Hype um diesen Roman gefolgt, mir hat er jedoch ungemein gefallen. Sehr (!) melancholisch, sehr nachdenklich stimmend, und dann dreht sich noch alles um die großen Themen des Lebens: Verlust, Einsamkeit, Lebensziele. Sprachlich auf extrem hohem Niveau - jetzt ist er angekommen, der Wells - und zudem mit genauer Beobachtungsgabe reflektiert der Autor anhand dreier Geschwister die Idee des Determinismus. Manchen Lesern gefiel die Charakterzeichnung nicht (zu stereotyp, zu unrealistisch), manchen war die Stimmung zu melancholisch. Aber solang man seine Erwartungen nicht zu sehr an eine hyperrealistische Erzählsituation bindet, sondern Wells' Werk eher als Ideenroman betrachtet, wird einem das Buch mit Sicherheit gefallen. MEINE REZENSION 



Torben Kuhlmann - Lindbergh. Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus 

In den letzten beiden Jahren habe ich auch ein großes Faible für Bilderbücher entwickelt. Und eines, an dem man als Leser wohl kaum vorbei kam, ist Lindbergh. In seinem Debüt erzählt Torben Kuhlmann die Geschichte der ersten Atlantiküberquerung durch Charles Lindbergh aus Sicht einer Maus. Und hier stimmt einfach alles: Farbpalette, Details, abwechslungsreiche Blickwinkel, Emotionalität und Erzählton. So viele Bilder aus der Geschichte würde ich mir sofort an die Wand hängen! Das Buch ist empfohlen für Kinder ab 5 Jahren. In diesem Alter sind die geschichtlichen Zusammenhänge wohl noch nicht greifbar. Aber vielleicht ist dies auch das Schöne daran: ein Bilderbuch zum Mitwachsen. 


Habt ihr im ersten Halbjahr von 2016 auch schon ein richtiges Lese-Highlight für euch gefunden? Vielleicht habt ihr ja sogar einen Tipp für mich?! Ich bin gespannt!